Absinth - Geschichte Zubehör und Trinkrituale
Absinth - vom Modegetränk des 19. Jahrhunderts zum Kultgetränk der Szene - Informationen über die kunstvollen Löffel bis zu stilechten Gläsern - Absinthe Herstellung und Inhaltsstoffe Wermut und Thujon sowie die Wirkung des grünen berauschenden Getränks, Absint Rezepturen von Henriod - natürlich gibt es auch andere sehr gute Originale Sorten, aus der Schweiz den Marilyn Manson Absinth Mansinthe
Absinth

Kultgetränk der Szene
Wiki: Absinth
2001 Berauscht sich Johnny Depp im Film From Hell auf seiner Jagd nach
Jack the Ripper an Opium und smaragdgrünem Absinth. Beides gemeinsam schuf
eine neue Nachfrage nach Absinth
Wiki: From Hell
Absinth Geschichte
Absinth besteht vor allem aus dem ihm Namen gebenden Kraut Artemisia absinthium
bei uns als Wermut bekannt. Schon vor vielen, vielen Jahren wurde dieses Kraut
Artemis gewidmet und schon damals war es auch als Rauschmittel bekannt
Absinth, auch Absinthe oder Wermutspirituose genannt,
ist ein alkoholisches Getränk, das traditionell aus Wermut, Anis,
Fenchel sowie einer je nach Rezeptur unterschiedlichen Reihe weiterer
Kräuter hergestellt wird. Bei einer sehr großen Anzahl von Absinthmarken
ist die Spirituose von grüner Farbe. Deswegen wird Absinth gelegentlich
auch „die grüne Fee“ (französisch: la Fée Verte) genannt. Der
Alkoholgehalt liegt üblicherweise etwa zwischen 45 und 75
Volumen-Prozent und ist demnach dem oberen Bereich der Spirituosen
zuzuordnen. Aufgrund der Verwendung bitter schmeckender Kräuter,
insbesondere von Wermut, gilt Absinth als Bitterspirituose, obwohl er
selbst nicht notwendigerweise bitter schmeckt
Absinth wurde ursprünglich im 18. Jahrhundert im Val de Travers im
heutigen Schweizer Kanton Neuenburg (Neuchâtel), als Heilelixier
hergestellt. Große Popularität fand diese Spirituose, die traditionell
mit Wasser vermengt getrunken wird, jedoch in der zweiten Hälfte des 19.
und dem frühen 20. Jahrhundert in Frankreich
Auf dem Höhepunkt seiner Popularität stand das Getränk in dem Ruf,
aufgrund seines Thujen-Gehaltes abhängig zu machen und schwerwiegende
gesundheitliche Schäden nach sich zu ziehen. Bereits im Jahre 1915 war
das Getränk in einer Reihe europäischer Staaten und den USA verboten.
Moderne Studien haben den Verdacht der Schädigung durch Absinthkonsum
nicht nachweisen können; die damals festgestellten gesundheitlichen
Schäden werden heute auf die schlechte Qualität des Alkohols und die
hohen konsumierten Alkoholmengen zurückgeführt. Seit 1998 ist Absinth in
den meisten europäischen Staaten wieder erhältlich. Auch in der Schweiz
sind seit 2005 die Herstellung und der Verkauf von Absinth wieder erlaubt
Absinthe von Pernot, Absinth Glas, Absinth Löffel
Absinth Löffel
Um das klassische Trinkritual richtig zu zellibrieren benötigen Sie
stilechte Absinth-Löffel
- Absinthlöffel in kunstvoller Blatt-Form
- Absinth-Löffel aus Edelstahl mit dem historischen Kreuzornament
Absinth Gläser
Zum stilechten Trinkgenuss gehören Absinth-Gläser und Karaffen unbedingt
dazu ein Muss für jedes Trinkritual...
- Absinth-Karaffen: Le Lyonnais - Karaffe - Fleur de Lys
- Absinth-Gläser: Le Lyonnais - Fleur de Lys - Perigord - Jani
Unsere Absinthe
| Absinth Mata Hari, 0,5 Liter, 60% Vol. (aus Österreich) |
| Absinth Grüne Fee, 0,7 Liter, 50% Vol. (aus Österreich) |
| Absinth Montmartre, 0,5 Liter, 65% Vol. (aus Österreich) |
| Versinthe, 0,7 Liter, 45% Vol. (aus Frankreich) |
| Versinthe "La Blanche" 0,5 Liter, 57% Vol. (aus Frankreich) |
| Hill's Absinth, 0,7 Liter, 70% Vol. (aus Tschechien) |
| Absith Vision, 0,7 Liter, 70% Vol. (aus Tschechien) |
| Fee Verte, 0,5 Liter, 70% Vol. (aus Tschechien) |
| Fee Verte's Elixir, 0,5 Liter, 70% Vol. (aus Tschechien) |
| Absinth Candela, 0,7 Liter, 55% Vol. (aus Spanien) |
| Serpis Classic, 1,0 Liter, 55% Vol. (aus Spanien) |
| Serpis Dry, 0,7 Liter, 55% Vol. (aus Spanien) |
| Montmartre Geschenkbox (2 Gläser, 1 Löffel) |
| Grüne Fee Geschenkbox (2 Gläser, 1 Löffel) |
Die "Grüne Fee" ist Mythos der Vergangenheit (Picasso,
Van Gogh, Oscar Wilde, Hemingway uvm. Genossen Ihre Wirkung) und
Kultgetränk der Gegenwart durch Filme wie Bram Stoker's Dracula
"Moulin Rouge" oder "From Hell"
Absinth ohne Anis. Genießen Sie die "Grüne Fee"
auf Eis, mit Cola oder als Cocktail
Absinth - Trink-Ritual und Trinkweisen
Absinth Trinkritual ohne Zucker
Gießen Sie etwa 2 bis 4 cl Absinthe in ein Glas und
verdünnen dann je nach Geschmack mit eiskaltem Wasser in einem
Verhältnis von 1:1 bis 1:5. Beachten Sie dabei, dass Sie das Wasser
in einem dünnen Strahl und aus einer entsprechenden Höhe ins
Glas gießen. Es darf ruhig etwas spritzen. Dadurch bekommt der Absinth noch etwas Luft und kann sein volles Aroma entfalten.
Gleichzeitig wird auf diese Weise eine perfekte Trübung gewährleistet
Absinth Trinkritual mit
Zucker
Wenn Sie möchten, können Sie Ihren Absinth auch mit Zucker
etwas süssen. Aber nicht jeder Absinth eignet sich für diese
Methode. Bittere Sorten wie beispielsweise Ulex eignen sich
mehr, als süssliche Sorten wie z.B. Kübler. Man beginnt wieder
wie gehabt, indem man 2 bis 4 cl Absinth in ein Glas gießt.
Dann positioniert man einen Absinth-Löffel auf das Glas und legt
ein halbes bis ein ganzes Stück Würfelzucker auf den Löffel.
Zunächst gießt man nur soviel Wasser auf den Zucker, dass dieser
völlig getränkt ist. Dadurch wird er leicht porös und löst sich
später leichter auf. Nach einer Weile gießen sie erneut Wasser
über den Zucker ins Glas. Wenn sich der Zucker auflöst fahren
Sie fort, bis das Glas zur gewünschten Höhe gefüllt ist. Sollte
der Würfelzucker noch nicht völlig aufgelöst sein, können Sie
ihn mit dem Absinth-Löffel einfach im Glas verrühren
Absinth Trinkritual mit
Feuer
Als vor einigen Jahren Tschechischer Absinth in England wieder populär wurde, kam eine ganz
spezielle Methode auf: Nehmen Sie ein leeres Glas, legen Sie
einen Absinth-Löffel auf das Glas und legen einen
Würfelzucker auf den Löffel. Dann gießen Sie Absinth über
den Zucker ins Glas. Jetzt zünden Sie den Zucker and und
warten bis er karamellisiert. Löschen Sie mit Wasser ab und
verrühren Sie die Zuckerreste. Ich hatte. Es gibt auch nirgendwo historische Aufzeichnungen,
dass Absinth im 19. Jahrhundert so zubereitet wurde. Bei
den Kennern
ist diese Methode absolut verpönt
Die Entstehung des Absinth
Absinth Rezept
Das Rezept für Absinth ist in der zweiten Hälfte des
18. Jahrhunderts im Val-de-Travers des heutigen schweizerischen Kanton
Neuenburg (Neuchâtel) entstanden. Für diese Gegend ist der Konsum von
Wein, der mit Wermut versetzt wurde, ab 1737 belegt. Während der
ursprüngliche Herstellungsort gesichert ist, werden je nach Quelle
unterschiedliche Personen als Urheber der ursprünglichen Rezeptur
genannt. Der aus politischen Gründen in das preußische Fürstentum
geflohene französische Arzt Dr. Pierre Ordinaire, der in Couvet als
Landarzt praktizierte, soll einen selbst hergestellten „élixir
d’absinthe“ bei seinen Patienten verwendet haben. Nach seinem Tod
gelangte das Rezept an die gleichfalls in Couvet ansässige Familie Henriod, die es als Heilmittel deklarierte und über Apotheken
verkaufte
Nach anderen Quellen wurde ein Absinthelixir in der Familie Henriod
bereits länger hergestellt – ein Wermutelixier sei schon um die Mitte
des 18. Jahrhunderts von einer Henriette Henriod destilliert worden.
Auch die mit dem Gastwirt Henry-Francois Henriod verheiratete
heilkundige Suzanne-Marguerite Motta, auch „Mutter Henriod“ genannt,
wird als Urheberin der Originalrezeptur genannt. Helmut Werner hat
deshalb in seiner Geschichte des Absinths die These aufgestellt, dass
Pierre Ordinaire auf Basis seiner medizinischen Erfahrung lediglich den
Herstellungsprozess eines Familienrezeptes der Henriod-Familie
optimierte und auf größere Mengen auslegte.
Gesichert ist, dass 1797 ein Major Dubied die Rezeptur
von einem Mitglied der Familie Henriod erwarb und gemeinsam mit seinem
Sohn Marcellin und seinem Schwiegersohn Henri Louis Pernod eine
Absinth-Brennerei gründete. Anfänglich wurden täglich nur 16 Liter
produziert und der größte Teil der Produktion ging ins nahe gelegene
Frankreich. Um die umständlichen Zollformalitäten zu umgehen, verlegte
Henri Louis Pernod im Jahre 1805 die Destillerie ins französische
Pontarlier und produzierte dort anfangs täglich 400 Liter. Sein Erfolg
zog das Entstehen einer Reihe weiterer Absinthbrennereien sowohl in
Frankreich als auch im Fürstentum Neuenburg nach sich
Absinth - Rückkehr der Grünen Fee
Modegetränk des 19.
Jahrhunderts
Absinth, das Modegetränk des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, kehrt zurück.
In Szenelokalen, im Spirituosenfachhandel und vor allem über einschlägige
Online-Shops wird der Trinkbranntwein, an dem damals viele Menschen zu
Grunde gegangen sind, heute wieder unter die Leute gebracht.
Hauptbestandteil von Absinth sind alkoholische Extrakte aromatischer
Pflanzen, vor allem der Wermutpflanze. Das Nervengift Thujon und der
Bitterstoff Absinthin, die darin enthalten sind, können bei regelmäßigem
Genuss chronische Vergiftungserscheinungen des Nervensystems und Lähmungen
(Absinthismus) hervorrufen
Modegetränk der Künstler
Bis in die Zwanzigerjahre des vorigen Jahrhunderts war Absinth vor allem
in Künstlerkreisen sehr beliebt. Maler und Schriftsteller, von van Gogh über
Picasso bis Hemingway, schätzten die „Grüne Fee“ ob ihrer –
vermeintlich – kreativitätsfördernden Wirkung. Gleichzeitig diente der
Branntwein aber auch vielen armen Leuten als billiges Rauschmittel. Bis er
in fast allen europäischen Ländern (mit Ausnahme Großbritanniens)
verboten wurde. Wegen des in der EU gültigen Prinzips der gegenseitigen
Anerkennung mussten die nationalen Verbote in den Neunzigerjahren wieder
aufgehoben werden. Für den Thujongehalt gelten allerdings Höchstwerte, bei
Bitterspirituosen sind maximal 35 mg pro Liter zulässig
Absinth Tabu
Gefährliche Kombination Alkohol und Thujon
Die Fachliteratur ist sich einig, dass es sich bei Absinth nicht einfach
um ein hochprozentiges alkoholisches Getränk (meist 60 bis 70 Volumensprozent) handelt. Was das Getränk gefährlicher macht, ist das
Zusammentreffen von Alkohol und Thujon. Letzterem werden ähnliche
halluzinogene Wirkungen wie Haschisch oder Marihuana nachgesagt. Eine
Thujonvergiftung kann die bekannte Wirkung des Alkohols unter Umständen
potenzieren. Umso kritischer sind die Werbeaussagen für Absinth zu
bewerten. Da wird erst gar nicht versucht, das Geschmackserlebnis
hervorzuheben (der extrem bittere Geschmack dürfte nur wenige Liebhaber
finden), sondern subtil auf die besondere Geschichte des Absinth und auf die
Wirkung psychoaktiver Substanzen abgestellt: „Ich bin die Inspiration“
heißt es lapidar auf der Startseite eines deutschen Internet-Anbieters
Historisch belegt sind fünf Qualitätsgrade: Absinthe des essences, Absinthe ordinaire, Absinthe demi-fine, Absinthe fine und Absinthe Suisse, wobei Absinthe des essence den geringsten Alkoholgehalt und die niedrigste Qualität repräsentiert. Absinthe Suisse verweist nicht auf das Herstellungsland, sondern auf einen besonders hohen Alkoholgehalt und hohe Qualität
Mansinthe
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Goldmedaille für Manson Schnaps Mansinthe
Manson Absinth
Mansinthe by Marilyn Manson
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Manson's eigens kreierter Absinthe, der
Mansinthe,
wurde nun bei der World Spirits Competition in San Francisco mit der
Goldmedaille ausgezeichnet. Präsentiert wurde der Mansinthe zum ersten Mal im
Juni 2007 auf einer von Manson's Ausstellungen in Köln
Mansinthe kaufen
Der Schock-Rocker hat genug von schlechtem Alkohol. Die Absinth-Marke wird den Namen
"Mansinthe" tragen
Marilyn Manson hat ein besonderes Faible für Absinth, das legendäre "In"-Getränk
der französischen Impressionisten zur vorigen Jahrhundertwende. Nun hatte der Schockrocker beschlossen,
selbst ins Geschäft einzusteigen. Der 40-jährige Musiker vertreibt nun eine eigene Absinth-Marke namens
"Mansinthe".
Produziert wird das hochprozentige alkoholische Getränk, das vor allem von Intellektuellen
und Künstlern geschätzt wird, in dem kleinen Schweizer Dorf Kallnach in einer Kooperation des Musikers mit
der Familien Destillerie Matter-Luginbühl. "Die Produktion hat im August angefangen und innerhalb eines
Monats haben wir 6.000 Flaschen abgefüllt", so Firmenchef Oliver Matter. Manson habe persönlich das vor
allem aus Gothik Elementen bestehende Etikett für "Mansinthe" kreiert
Allerdings hat der Rocker ein Problem mit seinem Getränk. Daheim in den USA ist Absinth nämlich
wegen möglicher Gesundheitsrisiken verboten. In der Schweiz selbst darf die wegen ihrer Farbe auch "grüne
Fee" genannte Spirituose erst seit 2004 wieder produziert werden
Mein Wiener Hexenshop
Wegweiser
Wegweiser im Hexenreich
Hexe Homepage

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