vom Gruftie zum Goth !

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Die Goths - Gothics oder Grufties !

Austro-Gothic - Neues aus der Schwarzen Szene in Österreich

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Die Goths - Gothics oder Grufties !

Hexen Goths !

Austro-Gothic Musik Bands vom Engel der Nacht

Gothics Emos und andere sinistre Gestalten der siebte Bezirk entwickelt sich gerade für die schwarze Szene Wiens zum Inferno..

Hier haben wir für euch die wichtigsten Schwarzen Lokale und Termine in Wien aufgelistet

Vom Kult Clubkeller bis zum Szene-Cafe - Schwarze Seelen überall

Gothics in Schwarz

Gothic Szene:

Die Gothic Szene oder auch Schwarze Szene ist eine vielseitige Subkultur die Anfang der 1980er Jahre aus dem Punk- und New Wave Umfeld hervorging. Sie setzt sich aus mehreren Splittergruppen zusammen die sich durch ihr Auftreten und oder die bevorzugte Musik unterscheiden. Die Szene basiert auf Musik Selbstinszenierung und einer Faszination für Tod und Vergänglichkeit

Religion und Politik:

Die Gothic Szene kann keiner Religion zugeordnet werden. Zur Szene Zugehörige können jeder Religion angehören, auch wenn in großen Teilen der Szene der Atheismus vorherrscht - Ebenso wie die Szene keiner einzigen Religion zugeordnet werden kann ist auch Politik in der Szene zwar ein Thema, es treffen aber im Grunde alle politischen Facetten innerhalb der Szene aufeinander. Politisch wird in der Szene meist fast alles, abgesehen von Extremismus, toleriert

Splittergruppen:

Batcaver Horrorpunk Endzeitromantiker Schwarzromantiker Ebmler Cyber Batcaver

Gothic Prinzessin

Die Goths

Wer in schwarzer Kluft herumläuft und die "schwarzen Diskos" aufsucht, ist in aller Regel kein Satanist. Er gehört einem Milieu an, das sich in den letzten Jahren immer mehr verbreitet hat, nämlich den Goths oder Gothics. Die Anfänge der Schwarzen Szene, oder die der Wavers, wie sie früher genannt wurden, liegen im England der späten 70er Jahre und entstanden aus dem Punk heraus

Bands wie The Cure, Sisters of Mercy, Depeche Mode und andere prägten ihren Stil. Das Wort "Gothic" bezieht sich auf die "gothic novels", die englischen Schauerromane des 18. und 19. Jahrhunderts

Der Name Grufties wurde den dick geschminkten, schwarzlippigen Girls mit den kalkweisen Gesichtern von außen angehängt. Viele empfanden das Wort zuerst als Beschimpfung. Jetzt nennen sich die Goths zum Teil selbst so. Die Schwarze Szene ist jedoch in sich vielfältig, was die Musik, das Erscheinungsbild und die vertretenen Ideen angeht. Man hört Musik der Richtungen Darkwave, Wave, Gothic und Gothic-Metal. Die Farbe Schwarz herrscht vor, aber individuelle Vorlieben werden deutlich zur Schau getragen

Es wird geschminkt, toupiert, gestylt und behängt. Künstlich verstärkte Augenringe, blasse Gesichter, lange Lodenmäntel, schrille Frisuren und dazu Amulette, Ketten, Eisen Nieten und Totenköpfe gehören dazu

Einige Gothics dekorieren ihre Zimmer mit Kerzen, Totenköpfen und Bildern von Beerdigungen. Sie lassen sich von schaurig mystischen Götterkulten aus der keltischen und germanischen Vergangenheit faszinieren, tragen schwarze Kleider mit Spitzen-Dekolleté und halten nachts an angeblichen alten Kultplätzen ihre Treffen ab. Man bestellt seine Devotionalien über das Internet oder anhand der Anzeigen in den Musik-Magazinen Legacy, Orkus oder Gothic. Die Symbolik kreist um die mystische und dunkle Seite des Daseins: Angst, Tod, Vergänglichkeit. Damit verbindet sich ein Lebensgefühl, das im Gegensatz zur vorherrschenden Kultur steht

Schwarz drückt die Abgrenzung zur Spaßgesellschaft aus, die Sterben und Vergänglichkeit verdrängt. Aus der öden Leistungsgesellschaft flüchtet man in eine düstere Phantasiewelt, in der Kirchenruinen und stille Landschaften, Grabmale und Friedhöfe, Engel und Dämonen immer wiederkehrende Motive sind. "Gothic zu sein bedeutet für die meisten nicht, ständig unter Depressionen zu leiden, sondern die schwarze Seite des Lebens zuzulassen." drückt ein Insider sein Lebensgefühl aus

Vielfalt und Gegensätze

Die Goths reagieren auf gesellschaftliche Defizite und erheben ihren Protest - zum Teil in extremer Weise - zum Programm. Religiös sind sie zuerst einmal nicht festgelegt, es gibt auch christliche Jugendliche, die dieser Szene angehören. Die Vielfalt macht es schwer, allgemeine Aussagen zu machen und Wertungen zu geben

Einige Goths bewegen sich zum Beispiel auch in der Szene der Black und Death Metal-Musik, und bringen beides zusammen. Andere lehnen genau diese Szene ab, weil sie ihnen zu aggressiv und zu provokant ist, und weil sie mit dem dort häufigen Rechtsextremismus nichts zu tun haben wollen

Ein ganz anderer Musikstil, nämlich Neo-Folk, wird zum Beispiel durch die deutsche Band "Subway to Sally" vertreten. Schwarze elektronische Musik gehört, nach Aussagen einiger Goths, zu ihrem Stil. Andere sagen das Gegenteil, diese elektronische Musik sei der Stil der Sado-Macho- und der Fetisch-Szene und gehöre nicht in ihre Welt

Jugendliche der Schwarzen Szene befassen sich manchmal - wenn auch keineswegs mehrheitlich - mit okkulten Praktiken, und einige finden den Satanismus richtig. Praktizierende Satanisten, die auf Friedhöfen schwarze Messen feiern und die satanische Bibel von LaVey lesen, sind jedoch eine kleine Minderheit

Allerdings kann nicht übersehen werden, dass sich mit dem Interesse an Magie und Mystik eine Affinität zu neuheidnischer Religiosität verbindet. Kelten und Druiden, Germanische Gottheiten und neues Hexentum finden in der Szene Interessenten. Damit verbindet sich wiederum nicht selten ein antichristlicher Affekt

Namen von Bands wie "Christian Death" und deren Texte lassen es an Deutlichkeit nicht fehlen. Das Szenemagazin "Orkus" schreibt z. B., das Anliegen der amerikanischen Band "Christian Death" sei es, "mit häretisch anmutenden Texten die verlogene Gottesfürchtigkeit und sexuelle Verklemmtheit ihrer Landsleute offenzulegen und zu stigmatisieren"

Die "Untoten" publizierten 1999 ihre CD "Schwarze Messe". Auf ihr Verhältnis zum Satanismus angesprochen äußerten sie: "Wir fürchten weder Gott und seine Anhänger noch Satan, denn (es mag ein Geheimnis sein!) es gibt sie beide nicht. Es gibt nur die Hölle auf Erden und den Himmel und das Feuer über und in uns. Im herkömmlichen Sinne aber sind wir: Antichristen!"

Manch einer trägt sein Kreuz verkehrt herum am Hals, ein bekanntes satanistisches Symbol. Was er damit verbindet, muss allerdings persönlich erfragt werden. Mit Satanismus im engeren Sinn will die Masse der Gothics nichts zu tun haben und bemüht sich um eine Abgrenzung. Diese ist Angesichts manch äußerlicher Nähe auch nötig. Ähnliches gilt gegenüber der Unterwanderung durch rechte Ideologie. Durch das gemeinsame Interesse an heidnischen Kulten, nordischer und germanischer Mythologie ergeben sich Berührungspunkte. Eine Abgrenzung ist im Gange, es existiert eine Bewegung "Grufties gegen rechts", aber eben auch ein rechter Rand innerhalb der Szene.

Risiken und Nebenwirkungen

Die Grufties sind eine weithin unpolitische Jugendszene, die sich trotz der gemeinsamen Herkunft von den politisch radikalen Punks abhebt. Meist stammen sie aus dem Bürgertum, sie sind Studenten und jungen Angestellten, und häufig recht bildungsbeflissen

Im Unterscheid zur aggressiven Dark-Metal-Szene sind Gothics in der Regel strikt gewaltlos. Gewalt gilt ihnen als Ausdruck eines primitivem Geists und der Unfähigkeit zum Reden. Gothics reden über alles - über ihre Probleme, ihre Musik, ihre Freunde, sie schreiben Gedichte, lesen Novalis und Nietzsche. Sie sind moderne Romantiker, und haben als solche Ähnlichkeit mit den Vertretern der deutschen Romantik, sowohl was den Hang zum Vergänglichen wie die gesellschaftliche Außenseiterrolle angeht

An den Rändern der Schwarzen Szene kommt es jedoch gelegentlich zu Grenzüberschreitungen. Hier wäre die Szene selbst gefordert, Abgrenzungen vorzunehmen

Auch über manche Liedtexte müsste kritisch nachgedacht werden. Kritik ist aber nicht unbedingt die Stärke einer Szene, die radikale Individualität mit einer Event-Kultur verbindet. Trotz ihrer Friedlichkeit ist die Schwarze Szene eine Protestkultur, die stärker von dem bestimmt wird, wogegen man ist, als von verbindenden Werten und Zielen. Sie legt den Finger auf eine Wunde unserer Gesellschaft: die Verdrängung des Todes und die Verniedlichung des Bösen

Sie hält der Spaßgesellschaft, der Medienwelt der Schönen und Jungen, der Welt der ewig Erfolgreichen, einen Spiegel vor. Ihre Totenköpfe sagen uns, dass sich hinter dem geschminkten Fleisch auch bei uns nichts anderes verbirgt

In der Barockzeit hätte man diese Symbolik christlich gedeutet, nämlich als "memento mori". Ihre Gewaltbilder sagen uns, dass die zerstörerische Möglichkeit des Hasses und der Verneinung in uns allen angelegt sind

Allerdings verharrt die Szene auch häufig im Dagegensein, sie führt nicht zu Antworten, mit denen man leben kann. Sie provoziert lediglich, indem sie demonstriert, was die übrige Gesellschaft nicht sehen will. Vergänglichkeit, Tod und Gewalt sind uns aber viel zu nahe, als dass man sie leicht nehmen könnte. In der Jugend sieht es so aus, als seien die Totenköpfe und die blutüberströmten Leichen weit weg. Aber das ist eine perspektivische Täuschung, denn auch für junge Leute gilt, dass sie mitten im Leben vom Tod umgeben sind. "Damit spielt man nicht" müssen wir den Grufties sagen, die sich allzu sehr an Todes- und Nachtgedanken, an Mord- und Blutrhetorik aufgeilen

Es ist möglich, das es beim Spiel bleibt - Goth sei Dank ist das bei den meisten so. Nur die Jugend kann überhaupt auf die Idee kommen, mit Todes- und Schmerzerfahrungen zu spielen, genau genommen nur eine im Wohlstand lebende und äußerlich geborgene Jugend. Es ist kein Zufall, dass die meisten Gothics (anders als viele jugendliche Satanisten) Kinder des gesicherten Bürgertums sind, Kinder, die alles hatten: Nahrung, Kleidung, Wohnung, medizinische Versorgung, Unterhaltung, Freiheit, sogar Erfolg - nur keine Antworten

Unterschied zwischen Emo und Gothic

Emos sind Goths die sich als Emo bezeichnen. Nur Goth sein reicht ihnen halt nicht !

Gothic gibts auch als Spiel ! Gothic ist eine Kultur und Emo.. ja Emo ist keine, nur eine Mode Erscheinung..

Emo (emotional Hardcore) bezeichnet ursprünglich ein Subgenre des Hardcore-Punk, auch Emocore genannt, das sich durch das stärkere Betonen von Gefühlen wie Verzweiflung und Trauer sowie durch die Beschäftigung mit persönlichen Themen wie Liebe und Freundschaft auszeichnet

Ungefähr seit dem Jahre 2000 wird mit Emo auch ein jugendkulturelles Modephänomen bezeichnet, das mit dem gleichnamigen Musikstil nur mittelbar in Verbindung steht

Sind Gothics Fashion Victims ?

Bevorzugte Musikformen der Gothic Kultur

Impulsgeber für die Entstehung zahlreicher Jugendsubkulturen ist die Musik. Sie wird emotional erlebt und dient dabei als Ventil für angestaute Emotionen wie Wut, Trübsinn oder Angst, als Fluchtmöglichkeit aus dem grauen Alltag und zugleich als Ausdrucksform jugendlichen Protests, der meist optisch durch ein entsprechendes Erscheinungsbild unterstrichen wird. Musikerleben und Körperinszenierung bilden auf diese Weise eine untrennbare Einheit. Diese wiederum dient – je nach Bevorzugung eines Künstlers oder Genres – als Übermittler eines bestimmten Lebensgefühls

Die Gothic-Kultur entstand auf der Grundlage des sogenannten Gothic Punk, einer frühen Form des Gothic Rock, umgangssprachlich auch als „Batcave“ bezeichnet. Daneben wurde eine Reihe verwandter Spielarten favorisiert, die sich – abgesehen von Stilen wie Death Rock – primär im Dark-Wave-Umfeld entwickelten. Viele der bevorzugten Musikformen bewegten sich folglich innerhalb der Post-Punk- und Wave-Peripherie und sind – unabhängig von der Art des verwendeten Equipments und von der Klangerzeugung – durch klassische Punk-Rock-Nuancen geprägt. Ein Beispiel hierfür ist die Gruppe Alien Sex Fiend, die sowohl Gitarren als auch analoge Synthesizer zum Einsatz brachte

Zwischen Anfang und Mitte der 1990er Jahre starb ein Großteil dieser Musikformen aus und wurde stufenweise durch szene-fremde Musikstile abgelöst, sodass die Gothic-Bewegung in den nachfolgenden Jahren (und bis auf wenige Nischenbands) über keine eigenständige Musikszene verfügte. Erst die zunehmende Verbreitung des Internets ermöglichte im neuen Jahrtausend die Herausbildung einer Untergrundszene, die über Plattformen wie MySpace kommuniziert. Daneben gibt es zahlreiche retrospektiv ausgerichtete Goths, die sich auf das musikalische Spektrum der 1980er und frühen 1990er Jahre beschränken und von außen initiierten Trends eher kritisch gegenüberstehen

Tanzstile der Gothic Szene

In der Gothic-Szene sind unterschiedliche Tanzformen präsent, die grundsätzlich solistisch ausgeführt werden. Paar- oder Gruppentänze sind dieser Kultur fremd

Man tanzt halt nicht, sondern steht auf dieser Tanzfläche und lässt die Musik so richtig schön in sich hineinkriechen

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Die Schwarze Szene - Subkultur

Als Schwarze Szene bezeichnet man seit den späten 1980ern ein soziokulturelles Milieu, das sich aus Teilen verschiedener Subkulturen zusammensetzt. Hierbei ist die „Szene“ nicht als geschlossene Gruppe zu verstehen, die sich an straffen Richtlinien orientiert, sondern als Umfeld, in dem sich Menschen ähnlicher Interessen und Vorlieben bewegen. Zu diesen Interessen zählen Musik, Kunst und Mode sowie die Auseinandersetzung mit philosophischen oder von der Durchschnittsgesellschaft als negativ wahrgenommenen Themen- und Tabubereichen

Schwarze Szene Zeitschriften

Zu den namhaften Zeitschriften der Schwarzen Szene im deutschen Sprachraum zählen gegenwärtig Orkus, Sonic Seducer, Zillo, Gothic und Astan. Neben diesen, teils kommerziell orientierten Printmedien existiert(e) noch eine Vielzahl weiterer Zeitschriften, wie Black, Transmission oder Graeffnis, die inhaltlich praktisch unabhängig vom Mainstream agier(t)en

Schwarze Szene Bekannte Veranstaltungen

Amphi Festival - Castle Party - Dark-Dance-Treffen - Feuertanz Festival - M’era Luna Festival - Secret Garden Festival - Summer Breeze - Summer Darkness Festival - Wacken Open Air - Wave-Gotik-Treffen - Whitby Gothic Weekend - Woodstage-  Summer Open Air - Zillo Festival (zuletzt 2004)

Auf den Spuren der Innsbrucker Gothic Szene:

Caroline Traitler

Dunkle Melodien beleben den Raum, ein paar schwarzgekleidete Gestalten tanzen ekstatisch zu den mystischen Klängen. Es ist wieder mal Dienstag Abend im Prometheus, einem Lokal in Innsbrucks Altstadt, das den paar Gruftis in der Umgebung einmal pro Woche eine angemessene Unterhaltung bietet in einem ebenso passendem Ambiente. Unter der Erde, in dem lichtarmen aber gemütlichem Kellergewölbe tummeln sich seltsame Leute, Frauen mit langen schwarzen Samtkleidern und Spitzenhandschuhen oder in kurzem Lackrock, Männer mit 
Rüschenhemden und Pentagram Ketten. An den Wänden schauen diverse grimmige Gestalten und Totenköpfe auf die Gäste herab, die ungestört ihren seltsamen Tanz vollführen und sich ab und zu auch beim DJ Extrawünsche gönnen. Musik bringt die Leute zusammen, aber nicht nur das, es steckt mehr hinter den bleichen Gesichtern, der schwarzen Schminke und den dunklen Gewändern der immer wieder vergessenen Gothic oder Grufti Kultur. Der Name dieser, für viele sehr depressiv angehauchten Szene entstand aus dem Wort Gotik das für eine Stilepoche zwischen Romantik und Renaissance steht

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