Heilkräuter - Uraltes Wissen über die Zauberkräuter der Hexen

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Hexenkräuter und ihre Wirkung !!!

Heilkräuter der Hexe

Von Hexen und Kräutern Inhaltsverzeichnis:

Hexenkräuter und ihre Wirkung

Kräuter von A bis Z

Ackerschachtelhalm

Blasen und Nierenleiden, Durchblutungsstörungen (lokale), Frostbeulen, Hautleiden, Rheumatische Beschwerden, Wassersucht, Wundheilung

  • Verwendete Pflanzenteile: Sprosse

  • Inhaltsstoffe: Kieselsäure, Flavonoide

Kräuter von A bis Z

Adonisröschen

Niedriger Blutdruck, Funktionelle Herzbeschwerden, Herzschwäche

  • Verwendete Pflanzenteile: Kraut

  • Inhaltsstoffe: Glykoside, vor allem Cymarin und Adonitoxin

Kräuter von A bis Z

Alant (Glockenwurzel, Helenenkraut)

Katarrh, Bronchitis, Magenentzündungen, Verdauungsbeschwerden und Kloiken

Kräuter von A bis Z

Andorn

Chronische Bronchitis, Gallenleiden, schlecht heilende Wunden

  • Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Kraut

  • Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, vor allem Marrubiin; Gerbstoffe

Kräuter von A bis Z

Augentrost

Bindehautentzündungen, Gerstenkorn, Lidrandentzündung
Überanstrengung der Augen

  • Verwendete Pflanzenteile: Kraut

  • Inhaltsstoffe: Aucubin

Kräuter von A bis Z

Bärentraube

Blasenentzündungen, Nierenbeckenentzündungen

  • Verwendete Pflanzenteile: Blätter

  • Inhaltsstoffe: Hydrochinonderivate, z. B. Arbutin, Methylarbutin

Kräuter von A bis Z

Bärlapp

Der Bärlapp wirkt besonders günstig bei Gallenleiden und Leberleiden, außerdem gegen Stuhlverstopfung. Wie uns sein Name "Krampfmoos" verrät, findet dieses Moos auch bei Krämpfen aller Art Verwendung

Bärlappsporen sind unter anderem auch als Schlangenmoos, Drudenfuß, Wolfsfuß, Hexenmehl, Waldstaub, Bärlappsamen, Alpenmehl, Erdschwefel, Blitzpulver, Hexenkraut, Drudenkraut oder auch Teufelsklaue bekannt

Im Mittelalter waren Bärlappsporen fester Bestandteil magischer Rituale und Zauber. Schon damals wusste man um die helle Stichflamme, die entsteht, wenn man Lycopodium in eine Feuerquelle wirft

Heute findet das Pulver vor allem bei Feuerspuckern und zur Erzeugung von Explosions- und Feuereffekten im Show- und Filmbereich Verwendung. Einen Effekt erreicht man dabei nur, indem man das Pulver zunächst fein zerstäubt und dann entzündet (sog. Staubexplosion). Auf alt hergebrachte Weise verwendet man hier einen Blasebalg oder ein Blasrohr zur Verwirbelung der Staubpartikel in der Luft

Bärlappe sind aber auch ein traditionelles Heilmittel bei Naturvölkern und fanden auch in Mitteleuropa traditionell Verwendung. Anwendungsgebiete waren und sind teilweise noch immer: als Wundmittel (wunde Hautstellen) besonders bei schlecht heilenden Wunden, Krämpfe aller Art, Gicht und Rheuma

Kräuter von A bis Z

Bärlauch

Blähungen, Bluthochdruck, Frühjahrs kur, Verdauungsstörungen

  • Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Zwiebeln

  • Inhaltsstoffe: Etherisches Öl, Alliin

Nach dem Winter zeigt sich in manchen Gegenden Österreichs schon der Bärlauch. Das aromatische Kraut erlebt seit einigen Jahren einen wahren Boom unter Feinschmeckern. Gleichzeitig langen aber auch alljährlich Hunderte Anfragen in der Vergiftungsinformationszentrale ein, denn Bärlauch kann leicht mit giftigen Pflanzen verwechselt werden, allen voran mit Herbstzeitlosen und Maiglöckchen

Meist ist es dann doch falscher Alarm, denn auch Bärlauch in zu großen Mengen genossen, ist nicht gerade bekömmlich und kann Verdauungsbeschwerden verursachen, wissen die Experten der Zentrale. Dennoch lautet die dringende Empfehlung: Finger weg, vor allem für Unkundige

Kräuter von A bis Z

Bartflechte

Darmerkrankungen, Erkältungen, Grippale Infekte, Mandelentzündungen, Rachenentzündungen

Kräuter von A bis Z

Besenginster

Herzrhythmusstörungen, Förderung der Wasserausscheidung

Kräuter von A bis Z

Bibernelle

Bronchitis, Kehlkopfentzündungen, Rachenentzündung

Kräuter von A bis Z

Birke

Blasenentzündung, Haarausfall, Rheuma, Schuppen Blasentang Fettsucht, Gewinnung von Jod nur Verhütung und Behandlung von endemischem Kropf

  • Verwendete Pflanzenteile: Blätter

  • Inhaltsstoffe: Flavonoide, Saponine, etherisches Öl, Gerbstoffe

Kräuter von A bis Z

Blutwurz

Durchfall, Mundschleimhautentzündung, Verbrennungen, Rachenentzündungen, leichte Zahnfleischentzündungen

  • Verwendete Pflanzenteile: Wurzelstock

  • Inhaltsstoffe: Gerbstoffe

Kräuter von A bis Z

Bockshornklee

Anregung der Milchsekretion, aufgesprungene Hände und Lippen, Verdauungsstörungen

Kräuter von A bis Z

Braunwurz

Hautleiden, chronische Gesichtsekzeme

Kräuter von A bis Z

Brombeere

Durchfall, Magen und Darmkatarrh

Kräuter von A bis Z

Brunnenkresse

Frühjahrs kur, Gallen und Blasensteinbeschwerden
Chronisches Rheuma, Unreine Haut

  • Verwendete Pflanzenteile: Kraut

  • Inhaltsstoffe: Senfölglycoside, Vitamin C

Kräuter von A bis Z

Dill

Blähungen, Hämorrhoiden, Magenbeschwerden

Kräuter von A bis Z

Dost

Husten, Menstruationsbeschwerden, Mundentzündungen
Rachenentzündungen, Verdauungsstörungen

Kräuter von A bis Z

Edelgamander

Magenbeschwerden, Langsam heilende Wunden

Kräuter von A bis Z

Edelkastanie

Bronchitis, Durchfall, Keuchhusten, Rheuma

Kräuter von A bis Z

Efeu

Bronchitis, Keuchhusten, Rheuma

Kräuter von A bis Z

Eibisch

Bronchitis, Durchfall, Husten, Luftröhren, Halsentzündungen, Magen Darmschleimhaut, Entzündungen, Leichte Verbrennungen

Kräuter von A bis Z

Eiche

Augenlidentzündungen, Durchfall, Ekzeme, Fuß schweiß, Frostbeulen, Hämorrhoiden, Magen, Darmschleimhautentzündungen, Zahnfleischbluten

Kräuter von A bis Z

Enzian

Gelber Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden

Kräuter von A bis Z

Erdrauch

Gallenkoliken, Hautleiden, Migräne, Verstopfung

Kräuter von A bis Z

Esche

Blasen, Nierenleiden, Fieber, Rheuma, Verstopfung, Wassersucht

Kräuter von A bis Z

Frauenminze

Blähungen, Verdauungsstörung

Kräuter von A bis Z

Fuchskreuzkraut

Menstruationsstörungen, Nasen u. Zahnfleischbluten

Kräuter von A bis Z

Gänsefingerkraut

Durchfall, Entzündungen der Mundhöhle, Hämorrhoiden, Magen Darmschleimhautentzündungen, Wundheilung

Kräuter von A bis Z

Gartenbohne

Chronischer Gelenkrheumatismus, Wassersucht

Kräuter von A bis Z

Geissraute

Ungenügende Milchsekretion

Kräuter von A bis Z

Hafer

Durchfall, Ekzeme, Nieren, Blasenleiden, Neuralgien
Rheumatische Beschwerden, Schlafstörung

Kräuter von A bis Z

Hauhechel

Blasen, Harnröhrenentzündungen, Wassersucht, Blasen, Nierensteine, Nierenbeckenentzündungen

Kräuter von A bis Z

Heidelbeere

Durchfall, Mund, Rachenentzündungen, Verdauungsstörungen bei Kindern

Kräuter von A bis Z

Hirtentäschel

Blutstillend, Gebärmutterblutungen, Menstruationsstörungen, Nasenbluten, Verstopfung, Kreislaufschwäche, niedriger Blutdruck

Kräuter von A bis Z

Honigklee

Blutergüsse, Gallen, Magenbeschwerden, Gelenkschmerzen, Krampfadern, Quetschungen, Venenentzündungen

Kräuter von A bis Z

Johannisbeere (schwarze)

Blasenleiden, Durchfall, Erkältungskrankheiten, Halsentzündungen
Vitamin C Mangel

Kräuter von A bis Z

Kalmus

Appetitlosigkeit, Erschöpfung und Schwäche, Gallenbeschwerden, Magenbeschwerden, Verdauungsstörungen

Kräuter von A bis Z

Kamille

Römische Entzündungen der Mund, Rachenhöhle, Wundheilung, Menstruationsbeschwerden, Verdauungsstörungen

Kräuter von A bis Z

Kapuzinerkresse

Bronchitis, Grippale Infekte und Erkältungen, Infektion der Harnwege

Kräuter von A bis Z

Kiefer

Bronchitis, Durchblutungsstörungen, Katarrh der oberen Luftwege, Nervosität, Nasennebenhöhlenentzündungen, Neuralgien, Rheuma, Schlaflosigkeit

Kräuter von A bis Z

Klette

Gelenkrheuma, Geschwüre, Haarausfall, Hautleiden, Kopfschuppen, Wundheilung

Kräuter von A bis Z

Knoblauch

Arteriosklerose, Bluthochdruck, Würmer, Magen, Darminfektionen, Resistenzsteigerung, Gegen Infektionen, Verdauungsstörungen

Knoblauch gilt seit langem als Heilpflanze. Die seinen Inhaltsstoffen zugeschriebenen gesundheitsfördernden Effekte (Hemmung der Aggregation von Thrombozyten und damit Vorbeugung gegen Arteriosklerose, Verbesserung der Blutfettwerte, antibakterielle Eigenschaften) bedürfen allerdings weiterer Untersuchungen

Kräuter von A bis Z

Kürbis

Blasenschwäche, Prostatabeschwerden, Würmer

Kräuter von A bis Z

Lein

Furunkel und Geschwüre, Gallensteine, Gürtelrose, Heiserkeit, Mund und Rachenentzündungen, Mund, und Rachenentzündungen, Magenschleimhautentzündung, Magenübersäuerung, Rheumatische Schmerzen, Schuppenflechte, Verstopfung

Kräuter von A bis Z

Liebstöckel

Blasen und Nierenleiden, Gewürz, Magenbeschwerden
Rheuma und Gicht, Wassersucht

Kräuter von A bis Z

Lungenkraut

Bronchitis, Heiserkeit, Katarrh der Oberen Luftwege

Kräuter von A bis Z

Malve

Bronchitis, Ekzeme, Hautentzündungen, Weissfluss, Kehlkopf und Stimmbänderentzündungen, Magen und, Darmschleimhautentzündungen
Mund und Rachenentzündungen

Kräuter von A bis Z

Meerrettich

Blasen und Nierenbeckenentzündung, Bronchialkatarrh, Neuralgische und  Rheumatische Beschwerden, Verdauungsschwäche

Kräuter von A bis Z

Mistel

Chronische Arthrosen, Bluthochdruck, Chronisches Rheuma

Kräuter von A bis Z

Moos, Irländisches

Bronchitis, Katarrhe der Oberen Luftwege, Reizhusten, Verstopfung, Verdauungsstörungen

Kräuter von A bis Z

Moos, Isländisches

Appetitlosigkeit, Bronchitis, Reizhusten, Erschöpfung und Schwächezustände, Katarrhe der, Oberen Luftwege, Magenschleimhautentzündungen

Kräuter von A bis Z

Nelkenwurz

Durchfall, Übelkeit und Erbrechen, Zahnschmerzen, Zahnfleischentzündungen

Kräuter von A bis Z

Odermennig

Durchfall, Gallen und Leberleiden, Verdauung, Störungen
Rachen und Kehlkopfentzündungen

Kräuter von A bis Z

Pappel

Blasenleiden, Fieber, Gelenkrheuma, Hämorrhoiden

Kräuter von A bis Z

Paprika

Gelenkentzündungen, Gewürz, Muskelschmerzen, Rheumatische Beschwerden, Verdauungsschwäche

Kräuter von A bis Z

Passionsblume

Herzbeschwerden, Nervosität, Schlaflosigkeit

Kräuter von A bis Z

Pestwurz

Bronchitis, Entzündungen der Harnwege, Gallen, und Leberleiden, Hautleiden, Menstruationsstörungen, Nervöse Magenbeschwerden

Kräuter von A bis Z

Petersilie

Blasen und Nierensteine, Blasen und Nieren, Entzündungen
Verdauungsstörungen, Wassersucht

Kräuter von A bis Z

Rainfarn

Eingeweidewürmer, Verdauungsstörungen

Kräuter von A bis Z

Rhabarber

Durchfall, Verstopfung

Kräuter von A bis Z

Rosskastanie

Durchfall, Ödeme, Rheuma, Venenerkrankungen

Kräuter von A bis Z

Sanddorn

Tonikum, Vitamin C Mangel

Kräuter von A bis Z

Schlafmohn

Achtung! Giftig! sehr starker Durchfall, sehr schwere Schmerzzustände

Kräuter von A bis Z

Schlehdorn

Blasenleiden, Hautausschläge, Verstopfung

Kräuter von A bis Z

Schlüsselblume

Bronchitis, Erkältungskrankheiten, Husten
nervöse Kopfschmerzen, nervöse Schlaflosigkeit

Kräuter von A bis Z

Senf

Schwarzer Bronchitis, Brustfell und Rippenfellentzündungen, Gelenkentzündungen, Ischias, Muskelschmerzen, Rheuma

Kräuter von A bis Z

Silberdistel

Harnbeschwerden, Wundreinigung und Heilung

Kräuter von A bis Z

Sonnenhut

Abszesse, Erkältungskrankheiten u. Grippale Infekte, Unterschenkelgeschwüre, leichte Verbrennungen, Vorbeugung gegen Infektionen, Langsam heilende Wunden

Kräuter von A bis Z

Steinklee

Blutergüsse, Gallen und Magenbeschwerden, Gelenkschmerzen, Krampfadern, Quetschungen, Venenentzündung

Kräuter von A bis Z

Stiefmütterchen

Wildes Hautleiden, Säuglingsekzeme

Kräuter von A bis Z

Storchenschnabel

Durchfall, Hautleiden, Mund und Rachenentzündung, Nasenbluten

Kräuter von A bis Z

Tausendgüldenkraut

Appetitlosigkeit, Sodbrennen, Verdauungsstörungen

Kräuter von A bis Z

Ulme

Durchfall, Ekzeme, Hämorrhoiden, Mundschleimhaut, und Rachenentzündungen, Langsam heilende Wunden

Kräuter von A bis Z

Veilchen

Bronchitis, Husten, Katarrhe der oberen Luftwege

Kräuter von A bis Z

Wacholder

Wirkt anregend auf die Nierentätigkeit, Fördert den Harnfluss

Kräuter von A bis Z

Wacholderstrauch

Arthritis, Blasenleiden, Muskelrheuma und Nierenbeckenentzündungen, Wassersucht

Kräuter von A bis Z

Walderdbeere

Blasen und Nierengrieß, Durchfall

Kräuter von A bis Z

Walnussbaum

Ekzeme, Lidrandentzündungen, Magen u. Darmstörungen

Kräuter von A bis Z

Wasserminze

Entzündungswidrig, keimtötend, Gallen treibend, krampflösend, schmerzstillend, Blähungen, Durchfall, Gallenbeschwerden, Magenschmerzen, Übelkeit, Brechreiz, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, schmerzhafte Regel

Kräuter von A bis Z

Wegwarte

Gallensteine, Kaffeeersatz, Verdauungsschwäche

Kräuter von A bis Z

Weide

Erkältungen und Grippale Infekte, Fieber, Migräne, und Kopfschmerzen, Rheumatische und Neuralgische, Schmerzen

Kräuter von A bis Z

Weinrebe

Fettleibigkeit, Leberleiden, Verstopfung

Kräuter von A bis Z

Weißdorn

Altersherz, Angina Pectoris, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Kreislaufstörungen

Kräuter von A bis Z

Weißkohl

Hautentzündungen, Langsam heilende Wunden, Magen und Zwölffingerdarmgeschwür, rheumatische und neuralgische Beschwerden

Kräuter von A bis Z

Wermut

Allgemeine Schwäche, Blähungen, Magen und Gallenbeschwerden

Wermut, auch Absinth, mehrjährige, am Grund verholzende, krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler, die ebenso wie der Estragon zur Gattung Beifuss zählt

Die Pflanze ist vom westlichen Mittelmeergebiet bis nach Südsibirien heimisch, wurde aber auch im östlichen Nordamerika in Gärten angepflanzt und ist mittlerweile dort an Straßenrändern und ähnlichen Standorten verwildert. Ihr aufrechter Stängel wird etwa 60 bis 120 Zentimeter hoch; er ist dicht mit tief fiederschnittig zerteilten, silbriggrauen Blättern besetzt. Die Blütenköpfchen sind klein, gelb und kugelig und stehen in dichten Rispen an den Triebenden. Blätter und Blüten enthalten verschiedene Bitterstoffe, insbesondere Absinthiin und Absinthin, weshalb der Wermut in Magenbittern enthalten ist und gegen Magenbeschwerden hilft.

In der Volksmedizin wird er außerdem als Wurmmittel verwendet. Der aromatischen Bitterstoffe wegen ist Wermut Bestandteil verschiedener Spirituosen, darunter Wermutwein und Absinthlikör. Letzterer war vor allem im 19. Jahrhundert sehr beliebt, doch führt längerer Genuss aufgrund des im Wermut ebenfalls enthaltenen, giftigen Terpens Thujon (auch Absinthol; siehe Terpene; Kohlenwasserstoffe) zu chronischen Vergiftungserscheinungen und allmählicher Zersetzung des Nervensystems und körperlicher Degenerierung, dem so genannten Absinthismus

Systematische Einordnung: Wermut gehört zur Familie Compositae (auch Asteraceae). Sein wissenschaftlicher Name lautet Artemisia absinthium

Absinthe und Zubehör

Kräuter von A bis Z

Wurmfarn

Bandwürmer

Kräuter von A bis Z

Zitroneverbena

Blähungen, Magenbeschwerden, Nervöse Schlaflosigkeit

Kräuter von A bis Z

Zwiebeln als Heilmittel

Inhaltsstoffe der Küchenzwiebel lindern u. a. Erkrankungen der Atemwege. In der Naturheilkunde wird Zwiebelsaft gegen Erkältungen und Heuschnupfen verwendet

Hexenkräuter und ihre Wirkung

Heilpflanze Angelika / Engelwurz

Angelika - Engelwurz

Angelika - Engelwurz

Die mannshohe Angelika ist eine alte Heilpflanze aus dem Norden. Früher stand sie in jedem Garten, inzwischen findet man sie jedoch häufiger verwildert als in Hausgärten. Sie gehört zur großen Familie der Doldenblütler und ist eine von den großen Vertretern dieser Familie. Trotz der Größe besteht Verwechslungsgefahr mit dem tödlich giftigen Wasserschierling. Man sollte die Pflanze also sehr gut kennen, bevor man sie sammelt.

Steckbrief Angelika - Engelwurz

Heilwirkung:

antiseptisch, Abwehr steigernd, kraft spendend, Appetitlosigkeit, Blähungen, Erkältungskrankheiten, Erschöpfungszustände, Rheuma, Leberschwäche, Magenschwäche, Verstopfung, Kreislauf stabilisierend

Wissenschaftlicher Name:

Angelica archangelica

Verwendete Pflanzenteile:

Wurzel

Inhaltsstoffe:

ätherisches Öl, Xanthotoxin, Imperatorin, Umbelliferon, Bitterstoff

Sammelzeit:

zeitiges Frühjahr oder Spätherbst

Anwendung Angelika - Engelwurz Tee

Für einen Tee nimmt man einen halben TL trockene Wurzel auf eine Tasse Wasser. Der Tee wird kalt angesetzt, dann kurz aufgekocht und fünf Minuten ziehen gelassen. Davon trinkt man täglich bis zu zwei Tassen. Auch als Tinktur ist die Angelika geeignet. Von der Tinktur nimmt man 2-3 mal täglich 20 Tropfen.

Pflanzenbeschreibung

Die Angelika ist eine zweijährige Pflanze. Im ersten Jahr bildet sie Blätter am Boden aus und im zweiten Jahr wächst sie hoch und blüht. Im blühenden Zustand wird die Angelika bis zu 2 m hoch. Wie andere Doldenblütler bestehen ihre Blüten aus Dolden, die bei der Angelika eher rund als flach sind. Da sie nur sehr langsam keimt, ist es nicht so einfach, sie anzubauen. Wenn sie sich in einem Garten jedoch eingelebt hat, sät sie sich auch von selbst aus und kommt dann immer wieder.

Hexenkräuter und ihre Wirkung

Heilpflanze Anis

Anis

Anis

Der Anis stammt ursprünglich aus Asien und ist in unseren Breiten nur in Gärten anzufinden. Seine süßlich schmeckenden Früchte sind in der Weihnachtsbäckerei und in Schnäpsen (z.B. Ouzo) bekannt. In der Heilkunde hilft Anis bei Husten, Blähungen und bei der Milchbildung

Steckbrief Anis

Heilwirkung:

Blähungen, Bronchitis, trockener Husten, Milchbildung

Wissenschaftlicher Name:

Pimpinella anisum

Verwendete Pflanzenteile:

Früchte (sehen wie Samen aus)

Inhaltsstoffe:

ätherisches Öl (u.a. Anethol)

Sammelzeit:

Frühherbst (kommt nicht Wildwachsend vor)

Hexenkräuter und ihre Wirkung

Heilpflanze Arnika

Arnika

Arnika

Die Arnika wird auch Bergwohlverleih genannt. Wohl weil sie vorwiegend in den Bergen wächst. Im Hochschwarzwald und den Vogesen gibt es einige Stellen, in denen sie reichlich vorkommt und die Wiesen leuchtend gelborange überzieht. Die Arnika ist eine starke Pflanze, die hauptsächlich äußerlich als Tinktur eingesetzt wird. Achtung! Arnika ist so scharf, dass sie in vielen Fällen am besten verdünnt angewendet wird. Manche Menschen reagieren auch allergisch auf Arnika. Für die, die sie vertragen ist sie jedoch ein stark wirkendes Mittel bei Verletzungen aller Art

Steckbrief Arnika

Heilwirkung:

Aphthen, Blutergüsse, Gelenkentzündungen, Rheuma, Herzbeschwerden, Krampfadern, Mundschleimhautentzündung, Neuralgien, Quetschungen, Rachenentzündung, Venenentzündung, Verstauchungen, schlecht heilende Wunden, Zahnfleischentzündungen, Zerrungen

Wissenschaftlicher Name:

Arnica montana

Verwendete Pflanzenteile:

Blüten ohne Kelche, Wurzelstock

Inhaltsstoffe:

ätherisches Öl ( Arnicin ), Gerbstoffe, Flavone, Kieselsäure

Sammelzeit:

Juli / August (teilweise geschützt)

Med. Anwendung

Umschläge: bei Entzündungen und Blutergüssen

Mundspülungen: Gurgeln bei Entzündungen im Mundbereich

Bäder: bei Quetschungen, Verstauchungen, Gicht und Gelenkversteifungen

Dosierung und Zubereitung

Für Umschlage: 1 Teil Arnikatinktur auf 2 Teile Wasser verdünnen; besser noch 1 TL auf 1/4 l  Wasser geben

Für Mundspülungen: 10 -20 Tropfen der Tinktur auf 1 Glas Wasser

Bäder: 1 kleine Handvoll Arnikablüten mit 1/4 kochendem Wasser übergießen abkühlen lassen und abseihen; die verletzte Stelle in die Flüssigkeit baden

Hexenkräuter und ihre Wirkung

Heilpflanze Baldrian

Baldrian

Baldrian

Hoch reckt der Baldrian seine schlanken kräftigen Stiele auf denen sich luftige rosafarbene Blüten sanft im Winde wiegen. Die Bütten duften zart und angenehm. Immer wenn mir ein blühender Baldrian am Wegesrand begegnet, schnuppere ich ein wenig an den Blüten und freue mich. Bei diesen zarten Düften und dem luftigen Erscheinungsbild wundert es nicht, dass Baldrian zart beruhigend aufs Nervensystem und den Körper wirkt

Steckbrief Baldrian

Heilwirkung:

Beruhigung von Nervensystem und Körper

Wissenschaftlicher Name:

Valeriana officinale

Verwendete Pflanzenteile:

Wurzeln (Blüten)

Inhaltsstoffe:

Baldriansäure u. a.

Sammelzeit:

Wurzel: Oktober, Blüten: Juli / August

Anwendung Baldrian - Tee:

1 Teelöffel (2 - 3 g) Baldrianwurzel mit ca. 150 ml siedendem Wasser übergießen und nach 10 bis 15 Minuten abseihen. 1 - 3 mal täglich und vor dem Schlafengehen eine Tasse trinken.

Baldrian-Tinktur:

1 bis 3 ml ein bis mehrmals täglich

Baldrian-Extrakte:

Bei Einschlafstörungen 400 bis 900 mg Extrakt eine halbe bis 2 Stunden vor dem Schlafengehen. Bei Unruhezuständen 300 bis 450 mg über den Tag verteilt

Äußere Anwendung:

Aufguss von 100 g in 2 l heißem Wasser für ein Vollbad

Baldrian Pflanzenbeschreibung

Im Frühjahr wachsen zuerst die unpaarig gefiederten Blätter aus der Erde und bilden ein luftiges Kissen. Ende April steigen die ersten Stiele aus den Blättern auf und wachsen bis zum Sommer bis zu 2 m hoch. Dann entspringen im Juli oder August aus jedem Stängel mehrere rosafarbene Trugdolden, die sich luftig über die anderen Pflanzen der Umgebung erheben. Ein zarter angenehmer Duft geht von den Blüten aus. Katzen mögen diesen Duft ganz besonders gern, daher wird der Baldrian auch Katzenkraut genannt.

Hexenkräuter und ihre Wirkung

Vier Punkte zur Beachtung

Punkt Eins

Natürlich kann man mit Heiltees und Heilbädern leichtere Erkrankungen und Unpässlichkeiten selbst kurieren - aber bei länger andauernden Beschwerden bei Schmerzen und in jedem Zweifelsfall sollte man unbedingt den Arzt aufsuchen

Punkt Zwei

Natürlich kann man Heilpflanzen selbst sammeln - aber viele Pflanzen sind geschützt und oft sind Wegränder Wiesen oder andere Fundorte durch Dünger oder Insektizide vergiftet. Deshalb solltest Du im Zweifelsfall die benötigten Pflanzen-Drogen auch kaufen - Alle genannten Pflanzen sind in bester Qualität erhältlich

Punkt Drei

Natürlich kann man Heilpflanzen zuhause aufbewahren (Sie mögen einen kühlen luftigen dunklen Ort) - aber Ihre Wirksamkeit lässt mit längerer Lagerzeit nach - Deshalb sollte man Heilpflanzen nicht länger als ein Jahr aufheben

Punkt Vier

Natürlich sind Heiltees gesund - aber sie enthalten oft hochwirksame Inhaltsstoffe die auf die Dauer unverträglich sind - oder sie verlieren bei ständiger Einnahme ihre Wirksamkeit - Deshalb sollte man den jeweiligen Tee nach zwei bis drei Wochen wechseln - Übrigens kann man die verschiedenen Pflanzen auch sehr gut mischen

Die Art der Verwendung von Heilpflanzen ist vielfältig; sie können als Aufguss, Absud, Tinktur, Lösung, Pillen, Tees, Auszüge, Einreibungen und vieles mehr eingesetzt werden

Für eine Selbstbehandlung sind Heilpflanzen nur bei leichten Beschwerden und in geringer Dosierung zu empfehlen

Hexenkräuter und ihre Wirkung

Kräuteröle !!!

Kräuteröle können zum direkten Einreiben oder zur Verwendung in Salben und Cremes eingesetzt werden. Das bekannteste Kräuteröl ist das leuchtend rote Johanniskrautöl.

1. Sammeln ein Glas voll Heilkräuter (oder kauf sie).
2. Gieß ein gutes Öl (z.B. Olivenöl) über die Kräuter, bis sie bedeckt sind.
3. Verschließ das Glas.
4. Stell es an einen sonnigen, warmen Platz
5. Schütteln das Öl ab und zu
6. Warte ca. 3 Wochen
7. Filter das fertige Kräuteröl ab (z.B. mit Kaffeefilter).
8. Gieße es in eine dunkle Flasche.
9. Beschrifte die Flasche mit Inhalt und Datum

Hexenkräuter und ihre Wirkung

Tinkturen!!!

Da ich immer wieder auf selbst gemachte Tinkturen verweise, gibt es hier ein Grundrezept zum "brauen" eigener Tinkturen.

1. Sammeln ein Glas voll Heilkräuter (oder kauf sie).
2. Gieß einen hochprozentigen klaren Schnaps (z.B. Doppelkorn oder Wodka) über die Kräuter, bis sie bedeckt sind.
3. Verschließ das Glas.
4. Stell es an einen sonnigen, warmen Platz
5. Warte ca. 10 Tage
6. Filter die Tinktur ab (z.B. mit Kaffeefilter).
7. Gieße sie in eine dunkle Flasche.
8. Beschrifte die Flasche mit Inhalt und Datum

Von der fertigen Tinktur kannst du dann z.B. 3 mal täglich 1-2 Teelöffel voll bzw. 20-50 Tropfen einnehmen.

Hexenkräuter und ihre Wirkung

Kräuter heilen den Husten

Viele Kräuter heilen den Husten !

Gegen die verschiedenen Arten des Hustens gibt es pflanzliche Arzneimittel. Die passende Heilpflanze wählst Du nach individuellen Symtomen aus

Zu Beginn einer Erkältung ist der Husten oft trocken, es wird noch kein Schleim abgehustet - Diesen Hustenreiz stillen unter anderem Eibischwurzel - Spitzwegerich oder Isländisch Moos !

Am Ende einer Erkältung wird das Abhusten zum Beispiel erleichtert - durch Anis - Fenchel - Primelwurzel oder Süßholzwurzel

Thymian wirkt husten-stillend

weiteres: Schwarzes Wien News - Homepage - Hexenladen

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Hexe Sione Hexenladen

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