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Hekate eine
mystische, in tiefes Dunkel gehüllte Figur, die Hesiod zuerst erwähnt. Sie
wird als Tochter des Titanen Perses und Asteria genannt, doch sind hierüber
die Angaben sehr unterschiedlich, denn bald ist Jupiter, bald Tartarus der
Vater und Juno, Ceres, Pheraea etc. die Mutter.
Sie war die einzige von
Titanen, die dem Jupiter im Gigantenkrieg bestand, deshalb wurde sie
nicht, wie die anderen Titanen, in den Tartarus gestürzt, sonder von Jupiter
mit großer Macht im Himmel, auf der Erde und in der Unterwelt bestückt,
weshalb sie auch gewöhnlich dreigestaltig gebildet wird, und daher kommen
auch einige ihre Beinamen, wie Tricephalus, Triceps, die Dreiköpfige;
Triformis, die Dreigestaltige; Trivia, Ttrioditis, die auf drei Wegen
Wandelnde.
Die Natur hatte großen Einfluss auf das Leben
der Menschen, sie konnte Leben schenken, aber auch den Tod bringen. Sie waren Herrinnen über Leben und Tod. Als Todesgöttinnen standen sie mit den
Geistern der Ahnen in Verbindung.
Und so tritt auch Hekate in Erscheinung,
Herrin über Geburt, Leben und Tod. Sie herrschte über Erde, Himmel und Meer, sie
hatte die macht über die Elemente Erde, Luft, Feuer, Wasser und die
Naturkräfte gehorchten ihrem Willen, ihr Name bedeutet weithin Mächtige,
aber auch die die ihren Willen durchsetzt. Da sie die Göttin der Magie war, wurde sie
von Zauberinnen, Magiern, Nekromanten und Wahrsagern besonders verehrt. Sie
sahen in ihr ihre Schutzherrin und Meisterin der Magischen Künste, von der
sie ihr Handwerk erst erlernten. Man verehrte
sie in Höllen, Sümpfen und Wäldern, denn hier war man der Erdgöttin näher.
Man beopferte sie an drei gabeligen Wegkreuzungen und auf Friedhöfen, denn
das waren Plätze zwischen der Welt der Sterblichen und der Unterwelt. Man
beopferte sie besonders bei Neumond und Vollmond mit Honig, Fisch, Eiern,
Knoblauch, Gebäck, und Käse, aber auch mit schwarzen Hunden und Lämmern.
Die Hekate wird von Sonnenaufgang bis
Mitternacht unter ihren positiven Eigenschaften angerufen. Rituale zu ihren
Ehren werden bei Vollmond abgehalten. Geeignete Plätze sind Waldränder, Flussufer
, Friedhof und Eichen. Nach Mitternacht wird Hekate für
negativen zerstörenden Eigenschaften angerufen. Sie ist die Meisterin der
Schwarzen Kunst und wird bei allen schwarzmagischen Ritualen angerufen, aber
auch bei Schutz vor Flüchen und bei Abwehrzaubern.

Hekate geweihte Dinge!!!
Wenn du Hekate
anrufst, dann kannst du folgende Dinge verwenden:
Symbole:
Mondsichel , gleichschenklige Kreuze, Dolche,
Fackeln, Peitschen, Stricke, Schlüssel, Schlangen

Farben:
blau,
schwarz, rot, violett, weiß, orange

Kräuter (traditionell):
Eisenhut, Eibe, Lavendel, Eiche, Sesam,
Knoblauch, Bella Donna, Alraune, Alpenveilchen, weiße Rose, Thymian,
Wacholder, Jasmin, Myrrhe, Minze, Knoblauch, Zwiebel, Weide, Silberpappel,
Kardamom, Azalee, Bilsenkraut, Löwenzahn, Lorbeer, Wermut, Pappel, Erle
uva.

Kräuter die ich
außerdem mit ihr in Verbindung bringe:
Rose, Holunder, Eberesche, Rosmarin, Stechapfel

Räucherwerk / Duft:
Jasmin, Lorbeer, Wacholder, und Myrrhe

Außerdem:
Opium, Sandelholz, Weihrauch, Wermut,
Lavendel, Drachenblut, Mastix, Benzoe, Styrax, Nelke, u.a.

Steine:
Amethyst, Rosenquarz, Mondstein,
alle schwarzen Steine.

Heilige
Tiere:
Hund, Fledermaus, Rabe, Krähe, Eule,
Schlange, Löwe, Eber, eigentlich alle wilden Tiere

Weitere
Dinge:
Federn von Krähen und Raben, Figuren von ihr heiligen Tieren, Fackeln, Kerzen, Räucherwerk
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