Feiertage und Feste für Hexen, Wicca und Kelten
Hexenfeiertage im Wicca Jahreskreis - Das vierte Fest ist Ostara, 20. bis 23 März 2010 - Frühlings Tagundnachtgleiche, Sonnenfest und kleiner Sabbat - Rituale, Brauchtum, Herkunft und ihre Bedeutung - Alle acht Feiertage für Hexen, Druiden, Heiden und Kelten, wir feiern unsere Feste nach dem Wechsel der Jahreszeiten - Weitere Festtage, kleine und grosse Sabbats, Lichtfeste, Feuerfeste, Mondfeste, Sonnenfeste
Hexenfeiertage

Der nächste Hexenfeiertag ! Ostara
20. bis 23 März 2010 - Frühlings Tagundnachtgleiche, Sonnenfest und kleiner Sabbat
(Du wirst überrascht sein, wie viele Feiertage der Naturreligionen auf der ganzen Welt,
die kath. Kirche einfach unbenannt hat, die alten Feste der Kelten und Heiden wurden für Katholiken zu
höchsten Feiertagen, die Erinnerung an die unsrigen wurden verbannt)
Hexenfeiertage eigene Seiten im Hexenweb:
Wicca
Jahreskreis

Der Wicca Jahreskreis,
auch Jahresrad genannt, bezeichnet das in der Wicca-Religion
gebräuchliche System von 8 jahreszeitlichen Festtagen, das den
Zyklus von Werden und Vergehen in der Natur symbolisiert. Es hat
große Ähnlichkeiten mit dem im keltischen
Neuheidentum gebräuchlichen keltischen
Jahreskreis. Beide Systeme sind nicht antiken Ursprungs,
sondern eine moderne Verbindung der vier keltischen Hochfeste mit
den germanischen Sonnenwendfesten und der Verehrung der
Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen durch bronzezeitliche
Kulturen. Auch die Namen für zwei der Festtage (Litha und Mabon),
sowie viele der Rituale, sind moderne Neuschöpfungen
Wikipedia Artikel zum Jahreskreis: Kelten
* Wicca
8 Hexenfeste
Der Wicca Jahreskreis
ist eine Allegorie, die den Wechsel der Jahreszeiten bzw. des
Jahreslaufes innerhalb des Jahres beschreibt und von einem
achtspeichigen Wagenrad symbolisiert wird. Dieses System der
8 Feste (vier keltische Hochfeste oder Feuerfeste und vier
Sonnenfeste) ist in dieser Form den älteren heidnischen Kalendern
unbekannt und ist eine neue Kombination von verschiedenen älteren
Traditionen durch die Wicca Religion. Das Symbol des Jahresrades
(mit vier Hochfesten) ist aber tatsächlich keltischen Ursprungs
und könnte sogar noch auf die vorkeltischen Erbauer der archäastronomischen
Kreisgrabenanlagen und Steinkreise zurückgehen (dort jedoch als
Radkreuz mit den vier Sonnenfesten).
In Wicca oder in den
davon beeinflussten neopaganen Religionen, werden natürliche
Prozesse als zyklisch angesehen. Der Zeitablauf innerhalb eines
Jahres, aber auch die Entwicklung des Menschen von der Geburt bis
zum Tod, werden daher ebenso als zyklisch angesehen. Diese Zyklen
werden auch mit dem Tod und der Wiedergeburt des Gottes und der
Fruchtbarkeit der Göttin in Verbindung gebracht.
Die
8 Haupt-Feiertage, genannt Sabbats, richten sich nach dem
Jahreslauf (die teils nach festen Daten, teils nach natürlichen
oder astrologischen Ereignissen berechnet werden). Die Feste
werden meistens im großen Stil wie eine "Party" gefeiert, ggf.
gerne auch von mehreren Coven gemeinsam, falls ausreichend Platz dafür vorhanden
ist.
Diese
Feste wurden von unterschiedlichen frühen Kulten und Religionen,
insbesondere keltischen und germanischen Ursprungs, übernommen.
Bei den Inselkelten waren ursprünglich nur die vier Hochfeste (Samhain, Lugnasad, Imbolc und Beltane) bekannt. Die Feier der Sonnenwenden
kam erst durch die germanische Eroberung hinzu, während die
Tagundnachtgleichen von den Kelten und Germanen niemals gefeiert
wurden, im Gegensatz zu den älteren vorindoeuropäischen Megalithkulturen, die offenbar sowohl Sonnenwenden als auch die
Tagundnachtgleichen feierten. Bei Festen, die später auch eine
christliche Überformung erhielten, wird in der untenstehenden
Auflistung jeweils darauf hingewiesen.
Neben
den 8 Sabbat-Festen gibt es die 13 Esbats, die zu Ehren der Göttin bei
Vollmond (manchmal auch Schwarzmond) veranstaltet werden. Bei
ihnen handelt es sich um magische Arbeitstage
Licht-
Feuer- Mondfeste oder Grosse Sabbate
-
Samhain
-
Imbolc
-
Beltane
-
Lughnasadh
Sonnenfeste
oder Kleine Sabbate
-
Litha, Sommersonnwende
-
Jul, Wintersonnwende
-
Ostara, Frühjahrstagundnachtgleiche
-
Mabon, Herbsttagundnachtgleiche
Jahreskreis Räucherungen

Der Jahreskreis beginnt
Der Jahreskreis beginnt
der keltischen Tradition folgend mit Samhain, dem keltischen
Neujahrsanfang
Samhain
31. Oktober - 1. November
Feiertag
für Kelten und Hexen
Der erste Tag des
Hexenjahres
Das erste Fest im Jahreskreis ist Samhain.
Samhain oder Halloween ist das keltische Neujahr. Die Kelten und
auch die Germanen teilten das Jahr früher in Mondmonate ein. Ein
Monat begann mit Neumond, dem ersten dünnen Sichelmond nach
Schwarzmond, der Mondphase, in der der Mond, aufgrund des
Neigungswinkels der Erde, nicht zu sehen ist. So kennzeichnet
Samhain das Ende des alten Jahres und den Beginn des neuen. Das
Alte stirbt und daraus entsteht etwas Neues. Dieser Tag erinnert
uns daran, dass Leben und Tod die zwei Seiten einer Medaille
sind: Ohne den Tod gäbe es kein Leben, ohne Leben gäbe es keinen
Tod.
Aus diesem Grund gedenkt man an Samhain
auch der Toten, besonders der eigenen Ahnen, die ja nach
altem Glauben die Familie beschützen und ihr mit ihren
Ratschlägen zur Seite stehen.
Aber nicht nur den Toten selbst ist dieses
Fest gewidmet, sondern auch den Totengöttern, die die Toten in
ihrem Reich willkommen heißen und unter deren Schutz sie stehen.
Im germanischen Sprachraum ist hier die Hulda, Holle oder Hel
bekannt, eine Form der Erdgöttin in ihrer Gestalt als
Herrscherin über das Totenreich. In anderen Gegenden wird sie
auch Bercht oder Perchta, die Bergende, genannt. Ihr können an
diesem Tag auch Opfer (in Form von Naturalien, Rauchwerk,
Kerzen, oder ähnlichem) gebracht werden. Auch Wotan und Freyja,
die ebenfalls über die Toten herrschen, kann an diesem Tag
geopfert werden.
Bei den Menschen der früheren Zeit war Samhain übrigens der Zeitpunkt, an dem das Vieh geschlachtet
wurde, das man nicht über den Winter bringen konnte. Dieses
Fleisch wurde geräuchert, gepökelt oder sonst wie haltbar
gemacht, um während des langen, kalten Winters als Nahrung
zu dienen. Natürlich erhielten auch die Götter und Ahnen
einen Anteil.
An Samhain sind die Grenzen zur Anderswelt
besonders durchgängig. Daher ist dies auch die Zeit der
schamanischen Reisen in die Totenwelt, meistens mit dem Ziel,
Wissen zu erlangen, die Zeit der schamanistischen Initiationen
(siebter Grad im Hexeneinmaleins), und die der Orakel, bei denen
auch die Toten / Ahnen direkt befragt werden können.
Das Fest
Samhain ist stets das allerschönste. Der Tag hat einfach was
magisches, das kann man nicht leugnen. Es wird in der Nacht vom
31. Oktober auf den 1. November gefeiert.
Die
damaligen Sterbebräuche waren äußerst interessant. Wenn jemand
gestorben war, öffnete man alle Fenster und Türen um sicher zu
gehen, dass die Seele auch wirklich die Möglichkeit fand aus dem
Haus herauszufinden. Man hatte damals Angst davor, dass die
Seele einen Lebenden mit in den Tod nehmen konnte. Daher
läuterte man sofort nach Eintritt des Todes die Totenglocke,
hielt die Uhren an (daher wird wohl oft berichtet, dass bei
Todeseintritt die Uhren plötzlich stehen blieben) und man
verhängte die Spiegel. Nach dieser Prozedur wurde der Leichnam
aber auch die Seele gewaschen. War der Tote damals ein Bauer,
war es üblich dies den Tieren mitzuteilen, weil man sich
fürchtete, dass die Tiere mit dem Toten gehen würden. Was heute
leider nicht mehr möglich ist, ist die 3-tätige Totenwache. Noch
heute findet die Beerdigung meistens 3 Tage nach dem Tode statt.
Danach wurde der Leichnam begraben. Da man früher meistens zu
Hause starb und nicht wie heute im Krankenhaus, war das
Raustransportieren der Leiche sehr kompliziert
Man
wollte den Toten nicht auf dem üblichem Weg nach draußen bringen
(wie etwa durch die Tür), denn der Weg der Lebenden sollte sich
nicht mit dem Weg der Toten kreuzen. Daher wurde oft neben der
Tür ein Loch in die Wand gerissen und der Leichnam wurde dadurch
transportiert. Die Augen wurden gut verschlossen, damit wollte
man verhindern, dass der Tote noch mal das Leben bzw. die
Lebenden sieht und ihm dadurch den Tod zu erschweren. Auch
drückte man dem Toten entweder in die Hand oder auf die Augen
paar Münzen für den Fährmann
Samhain
ist immer ein wenig traurig und fröhlich zugleich. Am Anfang
trauert ich immer um liebe Verstorbene, dann weiß ich aber, dass
es ein Leben nach dem Tod gibt und der Tod eben nicht das Ende
ist..
Typische
Speisen von Samhain sind Äpfel, Kürbis, Nüsse, Brot, Korn,
Kartoffel, Apfelwein und Rotwein
Samhain Kerzenfarben: Schwarz und Orange
Herkunft und Brauch Halloween
(Süsses oder Saures)
Jul
21. Dezember - die längste Nacht
Wintersonnenwende, Sonnenfest, kleiner Sabbat
Jul...
ein wirklich merkwürdiges Fest. Es ist einerseits die längste
Nacht im Jahr, aber man freut sich auf darauf, das ab dieser
Nacht die Nächte kürzer werden und die Tage länger. Jul wird
auch Yule, Wintersonnenwende, Jule, Mittwinter und bei den
Druiden auch Alban Arthan (das Licht Arthurs) genannt
Neue Seite: Jul
- Wintersonnenwende
Imbolc
bzw. Brigid
1. und 2. Februar
Hexen Rituale
Zu Imbolc feiern Hexen
das erste Sich-Rühren des Lichts. Zu dieser Zeit wird das
"Hochzeitsbett" der Göttin gemacht, in der sie sich zu
Walpurgis mit dem Gehörnten lieben wird. Dies war die Zeit in der
die Keltische Göttin Brigid verehrt wurde. Februar war auch der
Monat der römischen Lupercalia. Die Priester Pans rannten zu
diesem Anlass, nur mit einem Gürtel aus Ziegenfell bekleidet,
durch die Straßen Roms und peitschten die Frauen der Stadt mit
einem Riemen aus Ziegenleder. Dieses sollte ihnen Kindersegen
versprechen. Es kann ihnen nicht so sehr missfallen haben, denn
die römischen Frauen gingen für diese Gelegenheit, eines größeren
Effekts zuliebe, selbst nackt auf die Straße. Imbolc ist also
auch ein Sabbat der Fruchtbarkeit
Imbolc,
auch Lichtmess, Brigid und Oimelc (Mutterschafmilch, da um diese
Zeit die ersten Lämmer geboren werden) genannt, wird am 2.
Febr. gefeiert. Imbolc ist das Fest des wiederkehrendes Lichtes
und besitzt einen keltischen Ursprung. Nun sind endlich die drei
dunkelsten Monate vorbei. Februar ist der kürzeste Monats, auch
wenn er noch viel Kälte hat, kann man doch schon jetzt die
ersten Frühlingsboten sehen. Ist euch auch aufgefallen, wie
verrückt die Vögel zwitschern, wenn die Sonne scheint? An
Lichtmess wird es spätestens Zeit sich Gedanken fürs kommenden
Jahr zu machen und dazu die ersten Schritte zu planen. Setzt
euch hin, meditiert ein bisschen, bzw. was man heute sagen
würde, schaltet eure Gedanken mal ein und hört euch zu. Überlegt
welche neue Ziele ihr euch selbst stellen wollt und welche Ideen
ihr verwirklichen wollt. Stellt euch dabei die Fragen, wohin ihr
gehen wollt, wohin ihr Kraft investieren wollt? Und ob ihr
wirklich glücklich seid? Doch seid nicht zu voreilig mit euren
Zielen und Wünschen, denn wenn man sich zu früh nach draußen
drängt,
muss man sich vielleicht noch mit dem herrschen Frost
auseinandersetzen. Noch sollte man stillhalten und walten
Imbolc
wird auch das "Fest der tausend Lichter" genannt. Wie
der Name schon sagt, ist es die beste Zeit Kerzen aufzuladen und
sich spirituell zu reinigen. Dazu brauchst du natürlich Kerzen,
einen spitzen Gegenstand zum Ritzen (Zahnstocher, Haarnadel, Nadel
etc.) und Eiswasser (geschmolzenes Eis, durch echten Schnee, Eiswürfel
etc.) Tauche die Kerzen mit ihrer unteren Hälfte in das Wasser.
Dann sprichst du etwas ähnliches wie: "Ich weihe die Kerzen
mit Hilfe des Lichts. Sie soll stets hell brennen in dunklen
Zeiten. " Tauch dann nacheinander jede Kerze hinein und leg
sie auf ein Handtuch. Dann nimmst du den spitzen Gegenstand und
ritzt unten in die Kerze ein Pentagramm. Diese Kerzen eignen sich
besondern wenn du dich schlecht fühlst und ein Licht am Ende des
Tunnels brauchst. In der christlichen Tradition heißt der Tag
Maria Lichtmess. Früher dachte man, dass die geweihten Kerzen
Schutz vor Feuer, Blitzschlag und Tod geben könnten. Lichtmess
steht für den Kessel (auch für die Göttin Birgit), der die
Elemente Wasser und Feuer vereint
Der
Name "Februar" kommt aus dem lateinischen (Februare) und
bedeutet "reinigen". Es hängt auch mit dem Wort "fibris" zusammen, welches "Fieber"
bedeutet. Daher ist auch der Februar ideal fürs große
Reinemachen. Schmeißt endlich alles weg, was ihr über 2 Jahre
nicht angefasst oder gebraucht habt. Sei es in den Mülleiner,
zur Spende oder auf den Dachboden. Februar ist die Zeit des
Verschenkens, loslassen und Platz machen's fürs Neue. Du kannst
dich auch selbst reinigen, indem du deine Hände in Eiswasser
tauchst und dabei etwas ähnliches sagst: "Alles, was noch
vom letzten Jahr an mir haftet wird abgewaschen.
Die
Farben des Festes sind weiß, grün und gelb. Als Speisen eignet
sich Lammfleisch, alle Milchprodukte (Milch, Käse, Butter,
Joghurt und Quark), Fisch und Honig. Beliebt waren auch kleine
runde Brote bzw. Waffeln
Imbolc Kerzenfarben:
Weiß, Pastelltöne, Gelb
Imbolc Räucherung:
Dieser Mischung eine Prise der ersten Blüten
beigeben, die in ihrer Gegend zur Zeit des Imbolc - Jahresfestes
zu finden ist (natürlich getrocknet). Während der Wicca -
Feierlichkeiten am Imbolc - Tag verräuchern oder einfach um sich
auf die symbolische Wiedergeburt der Sonne einzustimmen - das
Weichen des Winters und das Erwachen des Frühlings.
Ostara
20. bis 23. März
Frühlings Tagundnachtgleiche, Sonnenfest, kleiner Sabbat
Ostara ist die Frühlings
Tagundnachtgleiche. Zu Ostara sind Tag und Nacht sind genau gleich
lang. Von nun an ist der Tag stets länger als die Nacht. Der
Symbolismus des Ostarafests ist zweifaltig: dem alten Mann Winter
wird nun endgültig der Todesstoss versetzt, so dass der junge
Lenz über das Land tanzen kann. Der Gehörnte Gott ist nun der
unbändige Jugendliche, der sich seiner Kraft mehr und mehr
bewusst wird, sie aber noch nicht weise benutzt. Er ist schön,
stark, leidenschaftlich und wild. Er weiß aber, dass er sich von
dem dunklen Vater völlig trennen muss, dass er auf seinen eigenen
Füßen stehen muss und das um jeden Preis. Wenn der Vater sich
dieser Tatsache widersetzt, dann kann das verheerende Folgen haben
Zu
Ostara feiern wir zugleich Tod und Fruchtbarkeit. Wir feiern
den Tod des Winters, den wir nun langsam satt haben. In
manchen Gegenden Deutschlands werden zu Ostern deshalb auch
Strohpuppen, die den alten Herrn Winter symbolisieren soll,
verbrannt. Andere heidnische Osterbräuche in denen Feuer
eine wichtige Rolle spielt sind Osterfeuer und Feuerräder.
Traditionell wurden Osterfeuer auf allen Hügelkuppen im Land
entzündet. Alle Acker, von denen das Osterfeuer gesehen
werden konnte, sollten dadurch von den Göttern beschützt und
gesegnet werden. Wagenräder, die mit Stroh umwickelt und
brennend von Hügelkuppen gerollt wurden, kündeten den Sieg
der Sonne über den Winter an
Der
Fruchtbarkeitsaspekt des Ostarafests wird durch das
Osterei symbolisiert. Das Ei symbolisiert das Welt-Ei,
Verjüngung, Erneuerung, Wiedergeburt. Es ist das
Universum, die Summe aller Seelen, die im Begriff sind,
ihre Beschränkungen zu zerbrechen. Das Bemalen von und
Suchen nach Ostereiern ist ein altehrenhafter
heidnischer Brauch
Ostara Kerzenfarben: Grün, Gelb
Ostara Räucherung:
Bei Wicca - Ritualen am Ostera - Fest, der Frühlings - Tag
und Nachtgleiche oder als Willkommensgruß an den Frühling und um
die Lebenskräfte zu wecken
In neuzeitlichen, neopaganen Glaubensrichtungen werden
in der Frühlingszeit liegende Feste zumeist als Ostara oder Ostarafest
bezeichnet
Beltane
Beltaine oder Bealtaine
30. April - 1. Mai
Walpurgisnacht
Das nächste Fest im Jahreskreis ist die
Walpurgisnacht oder Beltane. Es ist übrigens das einzige
heidnische Fest, von dem noch das meiste Brauchtum unverfälscht
überlebt hat. Die meisten feiern Beltane in der Nacht auf den
1. Mai, wir feiern das Fest am Vollmond nach Ostara, während die
Sonne das Tierkreiszeichen des Stiers passiert.
Beltane ist ein Fruchtbarkeitsfest. An
diesem Tag vereinigt sich der Gott mit der Göttin, und die
Menschen der früheren Zeit feierten an diesem Tag ein großes
Fest zu Ehren der Götter, die durch ihre Vereinigung die
Fruchtbarkeit auf die Erde brachten.
Auch heute noch feiern die Menschen in der
Nacht auf den 1. Mai in vielen Orten ein großes Fest. Am Tag
darauf wird dann der Maibaum aufgerichtet, dessen Symbolik
eindeutig auf die Vereinigung von Mann und Frau, Himmel und
Erde, Gott und Göttin hinweist. Der Baum selbst ist der Phallus,
der den Kranz, die Vulva, durchstößt (wenn die Leute wüßten, was
sie da alljährlich aufrichten ...). In seiner ursprünglichen
Funktion war der Maibaum höchstwahrscheinlich ein Fetisch, der
durch seine bloße Anwesenheit für Fruchtbarkeit unter Menschen,
Tieren und auf den Feldern und in den Gärten sorgen sollte.
Im Volksglauben ist die Walpurgisnacht die
Nacht, in der die Hexen zu ihren Versammlungsplätzen fliegen (in
alten Kulturen war und ist das Fliegenkönnen eine Fähigkeit der
Schamanen), um dort dem Teufel in Gestalt eines Bockes (der Bock
ist ein Tier des Gottes Thor, der auch ein Vegetationsgott ist)
oder einer schwarzen Katze (die Katze ist ein Attribut der
Göttin Freyja, der Erdgöttin) zu huldigen (der Teufel selbst
ist, in dieser Ausprägung, eine Erfindung der Kirche des
ausgehenden Mittelalters. Als Heidin glaube ich nicht an eine
Existenz des Teufels, da wir Heiden keine Dualitäten von Gut und
Böse kennen. Für uns sind beide Seiten untrennbar miteinander
verbunden und können ohne das andere nicht existieren. Unsere
Götter sind weder nur gut noch nur böse, da sie die Natur
repräsentieren. Ist das Meer gut, weil es uns mit Fischen und
anderer Nahrung versorgt, oder ist es böse, weil durch schweren
Seegang oder Sturmfluten schon etliche Menschen den Tod gefunden
haben?). Die Walpurgisnacht ist auch die Nacht, in der viele
Hexen / Heiden das Ritual der Heiligen Hochzeit vollziehen
(fünfter Grad im Hexeneinmaleins).
Beltane Kerzenfarben: Rot, Grün
Beltane Räucherung:
Zur Begleitung von Wicca - Kulthandlungen am Frühlingsfest
Beltane verräuchern, um Glück und Gunst anzuziehen und sich auf
den Wechsel der Jahreszeit einzustimmen: Beltane
- Walpurgisnacht
Litha
21. Juni - kürzeste Nacht
Sommersonnenwende, Sonnenfest, kleiner Sabbat
Das sechste Fest im Jahreskreis ist Litha,
die Sommersonnenwende, die um den 21. Juni herum stattfindet.
Es ist der längste Tag, der Sonnengott ist
auf dem Höhepunkt seiner Macht. Nach diesem Tag nimmt seine
Kraft immer weiter ab. Auch die Natur ist jetzt voller Leben,
auf den Feldern wächst das ausgesäte Getreide heran, viele
Heilkräuter stehen jetzt in voller Blüte und werden in der Zeit
von Litha geerntet - Brauchtum
Litha
Die Menschen der früheren Zeit feierten
am Abend vor diesem Tag den Sonnengott und brachten ihm zu
Ehren Opfer dar. Die Feier dauerte die ganze Nacht, und
morgens wurde die aufgehende Sonne begrüßt. (In die Wand der
Altarnische der .Höhenkapelle. auf den Externsteinen ist ein
kreisrundes Loch gemeißelt worden, durch das am 21. Juni die
ersten Strahlen der aufgehenden Sonne fallen.) Feuer wurden
auf den Hügeln entzündet und in der Dämmerung rollte man,
mit brennendem Stroh umwickelte Wagenräder ins Tal, um zu
symbolisieren, dass von nun an die Kraft der Sonne Tag für
Tag schwächer werden würde und sich der Sonnengott immer
mehr dem Zeitpunkt näherte, an dem er die Reise in die
Unterwelt antreten sollte. In der Edda kündigt sich der
bevorstehende Tod des Sonnengottes Baidur durch Träume an,
die diesen heimsuchen.
An Litha wird das Leben in seiner vollen
Blüte gefeiert, aber auch des Todes gedacht, der immer,
besonders auf dem Höhepunkt des Lebens, allgegenwärtig ist, da
Leben und Tod zwei Seiten einer Medaille sind. Sie sind
untrennbar miteinander verbunden in einem Kreis, der keinen
Anfang und kein Ende hat.
Litha ist auch ein Fest, an dem die
Menschen an der Fruchtbarkeit und Lebenskraft der Natur
teilhaben können. Es ist ein guter Zeitpunkt, alles
loszuwerden, was einen bedrückt. Durch einen reinigenden
Sprung durch das Feuer werden, nach altem Glauben, negative
Energien neutralisiert. Auch kann das Problem aufgeschrieben
und der Zettel im Mittsommerfeuer verbrannt werden.
Litha Kerzenfarben: Blau, Gelb
Herkunft
und Brauchtum Litha
Lammas - Lughnasadh
Es wird allgemein am 1. August oder am nächstgelegenen Vollmond begangen. Wie alle keltischen Feste ist es ein Mondfest
Lugnasadh liegt somit am Beginn der Erntezeit und ist deshalb auch als Schnitterfest
bekannt
Das Fest
des Lugh, dem Keltischen Sonnengott
Das
Hauptthema dieses Sabbats ist das Wachsen des Getreides,
Erwartung der Ernte und eine weitere rituelle Paarung der
Göttin und des Gehörnten. Lammas ist die Zeit der Reifung. Die alten Kelten feierten dieses
Fest als Lughnasadh (sprich: Lu-na-sad), das Fest des Lugh, dem
Keltischen Sonnengott. Janet und Steward Farrar, in A Witch's
Bible, Compleat, erzählen schaurige Sagen von Lugh, der seinen
Vater in einer Schlacht besiegt und kastriert (und in einigen
Varianten der Geschichte sogar tötet). Sie beschreiben auch, wie
die Kelten aus diesem Anlass Menschen opferten. Das Opfer, das für
eine gewisse Zeit der Kornkönig gewesen war, lieferte sich
angeblich freiwillig dem Messer aus. Dieser Brauch ist allerdings
sehr, sehr lange außer Mode. Man muss nicht jeden alten Brauch
sinnlos nachäffen
Die Farrars weisen
allerdings auch darauf hin, dass in späteren Versionen dieser
Sage Lugh eine ältere Form von sich selbst bezwingt und dann phönixartig
wieder aufersteht
Lammas Kerzenfarben: Grün, Gelb, Hellbraun
Mabon
20. bis 23. September
Herbsttagundnachtgleiche, Sonnenfest, kleiner
Sabbat
Das achte Fest ist Mabon, die
Herbsttagundnachtgleiche, die um den 22. September herum
stattfindet. Zu dieser Zeit sind die Feldfrüchte schon geerntet
und eingebracht, die Stoppeln werden untergepflügt. Das grüne
Laub der Bäume ist durchsetzt mit gelben Blättern. Die Nächte
sind jetzt spürbar länger, und die ersten Herbststürme fegen
über das Land. Tagsüber kann es noch sehr warm sein, aber die
Nächte werden allmählich kühler.
Sie ist jetzt die Herrin der Unterwelt, die
schwarze Göttin, die über die Toten wacht, aber als Totengöttin
verfügt Sie auch über das gesamte Wissen der Toten, das macht
Sie zur weisen Alten. Er ist das Opfer, das gebracht werden muß,
um neues Leben entstehen zu lassen. Seine Kräfte schwinden, der
Sonnengott, in der Gestalt des Kornkönigs, ist auf dem Weg zur
Unterwelt, wo wieder die Vereinigung von Göttin und Gott
stattfindet und beide über das Totenreich herrschen. In der Edda
wird berichtet, daß sich Freyja und Wotan die Toten teilen.
Mabon ist eine gute Zeit, um Holunder,
Hagebutten und andere Waldfrüchte zu ernten. Holundersirup ist
hervorragend geeignet gegen Erkältungen, und Hagebutten ergeben
eine sehr vitaminreiche Marmelade.
Mabon Kerzenfarben: Orange, Dunkelrot, Braun
Mabon Räucherung:
Bei Wicca - Zeremonien am Mabon - Feiertag oder während
dieser Zeit verräuchern, um sich auf den Jahreszeitenwechsel
einzustimmen.
Hexensabbate
Hexensabbate
sind weder wilde Orgien, die Blutopfer fordern, noch
satanistische oder magische Rituale. Dies ist ein Zerrbild, das
von Inquisitoren in der Zeit der Hexenverfolgung und in
schlechten Horrorfilmen verbreitet wurde
Die Sabbate sind die
Feiertage der Hexen, an denen sie sich mit den Energien des Kosmos
und den Göttern vereinigen
Rituale
werden in der ganzen Welt gefeiert
Rituale
finden immer noch in der ganzen Welt statt wie zB Voodoo Rituale die in
Westafrika zu bewundern sind Voodoo Ouangas Gads Mojos Voodoo
Feuer Rituale und Donnerstein Anwendungen: Voodoo
Kult
Berechnung des
Mondkalenders
für Imbolc, Beltane,
Lughnasad und Samhain
Viele Heiden begehen die Feste Imbolc, Beltane,
Lughnasadh und Samhain nicht nach dem absoluten Datum, sondern dem
sogenannten Mondkalender
Bestimmung der Feste:
-
Imbolc - Vollmond des 2. Mondes
-
Beltane - Vollmond des 5. Mondes
-
Lughnasadh - Vollmond des 8. Mondes (od. Schwarzmond des 8. Monds)
-
Samhain - Schwarzmond des 11. Mondes
Mondrituale der
Hexen
Bücher, Filme und Musik zum Thema:
Mein Shop
Wegweiser
Wegweiser im Hexenreich
oder Homepage

|