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13 Ziele einer Wicca !!!

1.) Lerne Dich selbst kennen

2.) Lerne Deine Kunst (Wicca) kennen

3.) Lerne

4.) Wende Dein Wissen mit Weisheit an

5.) Erreiche völliges Gleichgewicht

6.) Halte Ordnung in Deinen Worten

7.) Halte Ordnung in Deinen Gedanken

8.) Feiere das Leben

9.) Verbinde Dich mit den Zyklen der Erde

10.) Atme und iss richtig

11.) Pflege Deinen Körper

12.) Meditiere

13.) Ehre die Göttin und den Gott

...rose mit 13 zielen

Im Jahre 1949 erschien in England der Roman High Magic‘s Aid (= Die Hilfe Hoher Magie) von Gerald Brosseau Gardner. Mit diesem und späteren Werken über den Hexenkult löste er reges Interesse aus, und als 1951 der englische Witchcraft Act abgeschafft wurde, der einige hundert Jahre lang jede Betätigung als Hexe unter Todesstrafe gestellt hatte, konnte die neue Bewegung, die sich Wicca nannte, aufblühen

Das Wort Wicca leitet sich ab vom altenglischen wiccian, »hexen«; wicca bedeutet »männliche Hexe«, wicce dagegen »weibliche Hexe«, die Pluralform lautet wiccan. Wir Hexen benutzen das Wort Wicca heute für alle drei Formen und übersetzen es als »weise«. Das neudeutsche Wort »Hexe« stammt dagegen vom althochdeutschen hagzissa bzw. hagazussa ab und bedeutet soviel wie »die auf dem Zaun (zwischen den Welten) Sitzende/Reitende«. Auch hierin wird die schamanische Rolle der Hexe deutlich, die »zwischen den Welten«, der diesseitigen und der Anderswelt, lebt und zwischen ihnen zu vermitteln versteht

Mit Witchcraft Today (= Der Hexenkult heute), das er im Jahre 1954 veröffentlichte, ging Gardner über die Andeutungen in seinem erwähnten Roman hinaus, und 1959 folgte The Meaning of Witchcraft (= Die Bedeutung des Hexenkults). In den sechziger Jahren publizierten dann auch Schülerinnen Gardners wie Doreen Valiente und Patricia Crowther eigene Werke über den Kult, und mit Beginn der siebziger Jahre lässt sich von einer regelrechten Wicca - Welle sprechen, die von England ausging, um von dort auch auf Irland, Amerika und Australien überzuspringen, bis sie schließlich auch das europäische Festland erfasste

Gardner traf im Jahre 1939 auf eine Hexengruppe im New Forest, die ihn aufnahm und einweihte. Auf diese Weise entdeckte er den Alten Kult für sich und trug durch seine Veröffentlichungen des dafür freigegebenen Materials dazu bei, die grundlegende Pionierarbeit Lelands und Murrays fortzusetzen und einer allgemeinen Öffentlichkeit den Hexenkult nahe zubringen. Es gibt zahlreiche verschiedene Richtungen innerhalb des Wicca, und es soll uns genügen, einige der wichtigsten kurz vorzustellen

...rose den alten kult

Gardnerians arbeiten, wie ihr Name schon sagt, in der Tradition Gardners. Sie stellten lange Zeit die Hauptströmung innerhalb des bekannten Wicca - Kults dar

Die Alexandrians arbeiten in der Tradition des englischen »Hexenkönigs« Alex Sanders, der Ende der sechziger bis Anfang der siebziger Jahre zusammen mit seiner damaligen Frau Maxine eine eigene Richtung begründete, großes Aufsehen in der Öffentlichkeit erregte (Presse, Funk, Fernsehen), Hunderte von Einweihungen durchführte und zahlreiche Hexencovens begründete. Seine Bezeichnung »Hexenkönig« steht hier in Anführungszeichen, weil darunter nicht zu verstehen ist, dass Sanders von sämtlichen Hexen als Oberhaupt anerkannt würde; vielmehr handelt es sich dabei um einen Ehrentitel, der ihm von seinem eigenen Coven und dessen Tochtercovens verliehen wurde.

Die Richtung des so genannten Seax Wicca (= altsächsisches Wicca) ist eine Neugründung durch Raymond Buckland, der sie 1974 mit seinem Buch The Tree (= Der Baum) vor allem in den USA populär machte, und der die Selbstinitiation propagiert.

Es gibt noch eine Reihe weiterer Hexengruppen, die sich um verschiedene herausragende Persönlichkeiten wie Arnold und Patricia Crowther, Doreen Valiente (alle drei aus der Tradition Gardners kommend), Louis Martello (ein amerikanischer Wicca, der aus einer sizilianischen Hexenfamilie stammt) sowie Janet und Stewart Farrar (ursprünglich aus der Tradition der Alexandrians) und andere scharten

Schließlich seien noch die so genannten Hereditaries erwähnt: Hexen, die zu keiner der oben erwähnten Traditionen gehören, sondern vielmehr aus eigenen Hexenfamilien stammen und deren Überlieferungen fortsetzen

...rose den wicca kults

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Richtungen sind nicht sonderlich groß und sollen hier nicht in allen Einzelheiten behandelt werden. Zur Gesamteinschätzung des Wicca - Kults ist allerdings zu sagen, dass viele Hexen der Meinung sind, Wicca sei der einzige echte Hexenkult im Sinne einer Nachfolge der Alten Religion, während andere dies ganz anders sehen. Die gewaltige Vielseitigkeit des Hexenkults zeigt sich auch in den unterschiedlichen Betonungen von Einzelaspekten innerhalb der Covens oder Richtungen

So gibt es Thelemitische Hexen, die sich am Gesetz von Thelema (»Tue was du willst ist das ganze Gesetz. Liebe ist das Gesetz, Liebe unter Willen«) orientieren, wie es dem englischen Magier Aleister Crowley offenbart wurde;

keltisch orientierte Hexen, die druidische Traditionen pflegen; kabbalistisch - hermetisch ausgerichtete Hexen, die sich verstärkt der alten abendländischen Geheimlehren bedienen

Chaos - Wicca, die sich an der modernen englischen Chaos - Magie orientieren, zugleich aber die alte Naturreligion praktizieren und beide miteinander integieren, und so weiter

Zahlreiche heutige Hexen sind davon überzeugt, dass die Verehrung des Weiblichen und der (fast) ausschließliche Umgang mit seinen Energien den ursprünglichen Weg des Hexenkults darstellt. Der Mann spielt dabei eine untergeordnete Rolle, oft wird er zu den rein weiblichen Covens nicht zugelassen, ebenso häufig wird auch der Kult des Gehörnten völlig ausgeklammert zugunsten eines alleinigen Umgangs mit der »Himmelsgöttin«

Diese so genannten »dianischen« Hexen stellen eine nicht unbeträchtliche Minderheit innerhalb des Gesamtkults dar und finden gerade in letzter Zeit eine Menge Zuspruch. Dafür sind sicherlich nicht zuletzt zwei Entwicklungen innerhalb der Frauenbewegung mitverantwortlich: Einerseits begann diese international in der Hexe das Inbild der verfolgten, unterdrückten Frau zu sehen; andere ~ its fingen viele zunächst ausschließlich politisch engagierte Frauen damit an, sich spirituellen Fragen zuzuwenden und sie mit ihrer Frauenarbeit zu verschmelzen. Diese Frauen sehen im Hexenkult ihre geistige Heimat und gehören inzwischen zu den aktivsten Hexen der gesamten Bewegung

Allerdings gehören nicht alle von ihnen der rein dianischen Richtung an, die zudem auch gern von radikalen Lesbenkreisen in Anspruch genommen wird. (Ähnlich gibt es, bisher freilich fast ausschließlich in den USA, mit den Gay Wicca eine Hexenbewegung für männliche Homosexuelle; diese ist stark von den Vorstellungen des schon erwähnten Louis Martello geprägt.)

Da unsere Szene so bunt ist, bleiben Richtungskämpfe und Reibereien natürlich nicht aus auch dies wollen wir nicht verschweigen. Doch wo wäre das nicht so? Immerhin beweist es, dass der Hexenkult so lebendig und flexibel ist wie eh und je. Ja gerade diese scheinbare »Anarchie« ist vielleicht seine größte Stärke, macht sie unseren immer noch geifernden, allzu mächtigen Verfolgern doch die Sache äußerst schwer! Darüber hinaus fördert sie die Selbstkritik und lässt die Bewegung immer neue Impulse aufnehmen, die ihrer Weiterentwicklung dienen

Die Geschichte des Hexenkults ist noch lange nicht zu Ende, ja es sieht sogar danach aus, als hätte sie gerade erst angefangen! Täglich stoßen neue Menschen zu uns, wächst unsere Zahl, wächst auch die Zahl jener, die zu verstehen beginnen, dass wir Hexen keine finsteren »Teufelsanbeter« sind, die es nur darauf abgesehen haben, Chaos und Zerstörung zu verbreiten und harmlose Christenmenschen um ihr Seelenheil bringen. Gewiss, wir lieben das Christentum nicht, aber noch nie hat eine Hexe einen Christen wegen seiner Weltanschauung verfolgt, gemartert oder gar getötet

Und wie sieht zum Vergleich die Bilanz der anderen Seite aus? Mögen die Sektenpfarrer und ihre ferngesteuerten Staatlichen Marionetten noch so sehr wettern, mag die Skandalpresse sich noch so sehr bemühen, unsere Riten durch den Schmutz zu ziehen, eine Lehre erteilt uns die Betrachtung der langen Geschichte des Hexenkult doch immer wieder  Hunderte von Jahren der systematischen Ausrottung haben es nicht vermocht, dem Menschen seine religiöse und weltanschauliche Freiheit auf Dauer zu rauben. Immer und immer wieder erkennen die Götter die Ihren und lassen sie teilhaben an ihrem Wissen, ihrer Macht und ihrer Kraft, lehren sie den Menschen, was seine Aufgabe auf dieser Welt ist und wie er mit ihren Problemen umgehen kann, ohne dabei in die Humorlosigkeit starrer Dogmen zu verfallen und in jedem Andersdenkenden eine tödliche Bedrohung zu wittern

Nicht wir Hexen haben Abermillionen solcher Andersdenkenden auf qualvollste Weise dem Folter und Feuertod ausgeliefert, nicht wir Hexen waren es, die den Schlachtruf des »heiligen« Domingo beim Katharerfeldzug formulierten: »Tötet sie alle! Der Herr wird die Seinen schon erkennen!« Nicht wir Hexen sind verantwortlich für die Ausblutung zahlloser Völker durch Kolonialismus und Vormachtsdenken, nicht wir erfanden Rassismus und Frauenunterdrückung, nicht wir sind verantwortlich für Konzentrationslager, Apartheid und Sklaverei

Nicht ein Krieg, den man uns anlasten könnte (wenngleich wir im Kriegsfall häufig genug im Geheimen dazu beitrugen, unserem Volk mit Zaubern zu dienen, wenn es in Not geraten war), nicht ein Kreuzzug, nicht ein Akt der Lynchjustiz. Wenn wir, was in Urzeiten bisweilen geschah, unseren Erntekönig rituell töteten (ein Akt zudem, der schon sehr bald nur noch rein symbolisch durchgeführt wurde), so war dies kein heimtückischer Mord aus dem Hinterhalt, stets geschah es mit dem Einverständnis dieses Erntekönigs; ja dieses Schicksal war ihm schon bewusst, als er  - freiwillig! sein Amt annahm, es war ein bewusstes Opfer für sein Volk, für die Fruchtbarkeit der Felder und der Erde, eine Gegenleistung für das Geschenk des Lebens mit all seiner Freude und all seinem Leid

Schon gar nicht aber sind wir Hexen »Satanisten«! Wenn wir zum Gehörnten Gott beten, ihn im Ritual in uns hineinrufen, so dienen wir damit nicht dem Teufel. Tatsächlich waren es die Christen, welche aus unseren Alten Göttern Teufel und Dämonen machten. Nicht wir haben ihren Jesus von Nazareth, mit dem sie unserer Meinung nach allenfalls noch den Namen gemeinsam haben, verketzert, nicht wir haben ihn ans Kreuz genagelt, haben ihre Kultstätten geschändet und sie mit unseren eigenen Tempeln überbaut, nicht wir haben ihre tiefsten religiösen Empfindungen der Lächerlichkeit preisgegeben. Wer uns »Teufelsanbeter« nennt, der muss sich fragen lassen, woher er seine unwissende Überheblichkeit hat, worauf seine dumme Arroganz fasst. Aus unserem Pan, unserem Gehörnten Gott, einer Gottheit, die älter ist als die gesamte Geschichte der Menschheit, machten sie in Vergewaltigung ihrer eigenen Bibel einen Satan, unsere Jungfrauen und Hohepriesterinnen erklärten sie zu geilen Schlampen

Und immer, immer wieder projizierten sie ihre Ängste und ihr eigenes schlechtes Gewissen auf uns und auf alles, was wir unser nannten. Diese sicherlich recht heftigen Bemerkungen wären nicht erforderlich, wenn nicht auch heute noch Hexen verfolgt würden und zwar nicht etwa, weil sie Böses wären, sondern weil sie anders sind, und wenn es bei uns inzwischen nicht halbwegs »zivilisierte« Gesetze gäbe, würden noch immer (und nicht: »schon wieder«!) Tausende von Verfolgern nur zu gern nach ihren Zündhölzern greifen, um die Scheiterhaufen einmal mehr gen Himmel lodern zu lassen und mit ihrem Rauch zu ihrer eigenen Schande das Antlitz von Vater Sonne und Mutter Mond zu verdüstern

Denn man mag gegen das Heidentum manches einwenden, nicht aber, dass es intolerant wäre! Gerade der Polytheismus fasst auf dem Prinzip von »leben und Leben lassen«. Die Römer, die bis zu ihrer späteren, für die europäische Entwicklung unserer Meinung nach höchst fatalen, Bekehrung zum Christentum urheidnisch dachten, waren gewiss Imperialisten erster Güte. Und doch verdrängten sie die Götter der von ihnen unterworfenen Völker nicht einfach oder verteufelten sie, wie dies das Christentum tat, sondern sie integrierten sie in ihren eigenen Pantheon, ja sie hatten sogar Altäre für »den unbekannten Gott«, den es erst noch zu entdecken galt

Eine solche Ehrfurcht vor dem Andersdenkenden ist dem Monotheisten fremd und die Geschichte zeigt reichlich, welch blutige Folgen dies hatte

Es bleibt die abschließende Frage: »Wer gehört zum Hexenkult?« Viele Hexen, vor allem reine Wicca Anhänger meinen, dass nur jemand, der von einer eingeweihten Hexe eingeweiht wurde, selbst Hexe werden kann. Andere wiederum empfehlen die Selbsteinweihung mittels geeigneter Heimrituale. Und schließlich gibt es noch jene Puristen (vor allem unter den so genannten hereditaries zu finden), dass man zur Hexe geboren sein und von der eigenen Hexenfamilie eingeweiht werden muss

Im letzteren Fall geschieht die Einweihung nur selten formell und besteht viel eher in der Übermittlung von Wissen und Familientraditionen, bestimmten Zaubertechniken und ähnlichem. Doch tatsächlich ist eine solche Unterscheidung nur eine Frage der persönlichen Einschätzung. Ich bin, der Auffassung, dass jeder sich zum Hexenkult zählen kann, der dies will, sofern er bereit ist, die Alten Götter zu verehren, ihre Kraft und Macht persönlich zu erfahren und in die Praxis umzusetzen. Wir erkennen einen jeden solchen Menschen an, gleich welcher besonderen Richtung er zugehören mag, denn ist die Frage, ob man »dazugehört« oder nicht, nur von den Göttern selbst zu entscheiden

Auch die formelle Verleihung von Graden ist schließlich nur ein veräußerlichter Akt, der einen inneren Entwicklungsprozess symbolisieren  soll und ohne diesen wertlos ist, wie wir noch sehen werden. Das gleiche gilt für die förmliche Einweihung. Sicherlich ist es für jeden Anfänger sinnvoll, sich zu Beginn der Leitung einer erkundigen, erfahrenen Hexe anzuvertrauen, um die Grundlagen dessen, was man auch die »Hexenkunst« (im Englischen: »the craft«) nennt, besser kennen zulernen und zu verstehen; doch wenn es darauf ankommt, zeigt sich erst bei der gemeinsamen Arbeit im Ritualkreis, wer sich wirklich Hexe nennen kann und wer (noch) nicht. Nicht dass wir solche Urteile fällen würden: Die meisten Hexen wollen sich lediglich vergewissern, dass die individuellen Energien miteinander harmonisieren und dass man tatsächlich auf Dauer fruchtbar zusammenarbeiten kann

Immerhin ist die gemeinsame Energiearbeit ein sehr intimer Akt, oft noch viel intimer als der sexuelle (ohne jedoch in der Regel sexuell zu sein), und so darf es nicht verwundern, wenn Hexen sich ihre entsprechenden Partner sehr sorgfältig aussuchen. Dennoch gibt es unter uns keine Form der »Exkommunikation«. Wer mit seinen Partnern aus welchem Grund auch immer nicht auskommt, kann sich anderweitig orientieren und sich statt dessen mit anderen Hexen zusammentun. Wie dies im einzelnen funktioniert, sehen wir im 5. Kapitel, in dem es um den Coven und seinen Aufbau geht. Das Evangelo delle streghe (= Das Hexenevangelium, eine andere Bezeichnung für Lelands Aradia) berichtet, dass die Göttin Diana ihrer Tochter Aradia das Vermögen gewährte, den Hexen, die sie anriefen, folgende Fähigkeiten zu verleihen:

...rose für mann oder frau

  • Mann oder Frau Erfolg in der Liebe zu gewähren.

  • Freunde oder Feinde mit Macht zu segnen oder zu verfluchen.

  • Zwiesprache mit Geistern zu halten.

  • In alten Ruinen Schätze aufzuspüren.

  • Die Geister jener Priester heraufzubeschwören, die Reichtümer hinterlassen haben.

  • Die Stimme des Windes zu verstehen.

  • Wasser in Wein zu verwandeln.

  • Die Zukunft mit Karten vorherzusagen.

  • Die Geheimnisse der Hand zu erkennen.

  • Krankheiten zu heilen.

  • Hässliche schön zu machen.

  • Wilde Tiere zu zähmen.

...rose als tradition

Dies ist es, was wir noch heute tun, gleich welcher Tradition wir uns zugehörig fühlen. Dies und noch vieles mehr ist es, was den Hexenkult ausmacht, weshalb wir den Göttern dienen, weshalb wir die Alte Religion der neuen vorziehen. Unsere Wahrheit ist nicht das objektive Laborfaktum des materialistischen Wissenschaftlers, sondern vielmehr die Poesie der Mythen und Legenden, die Macht der Zauberkräfte, die Energien von Sonne und Mond, von Großer Göttin und Gehörntem Gott.

»Denn wir sind Hexen, weil wir Menschen sind.«

...rose und die wicca ethik

...pentagramm links von mir

Wicca Ethik !!!

...pentagramm rechts von mir

Wir praktizieren Riten, um uns auf den natürlichen Rhythmus des Lebens einzustimmen - auf die Mondphasen, die Jahreszeiten und die Himmelsrichtungen.

Wir erkennen die besondere Verantwortung an, die wir aufgrund unserer menschlichen Intelligenz gegenüber der Umwelt haben. Wir bemühen uns, in Harmonie und im ökologischen Gleichgewicht mit der Natur zu leben und dadurch als Teil der Evolution Erfüllung im Leben zu finden.

Wir erkennen eine Macht an, die viel größer ist, als es den meisten Menschen bewusst ist. Mache bezeichnen diese Macht als "über" natürlich, aber wir glauben, dass sie ein Teil unseres natürlichen Potenzials ist.

Wir glauben, dass die schöpferische Kraft des Universums sich durch Polarität - durch das Männliche und das Weibliche - ausdrückt, in allen Menschen wohnt und durch Interaktionen zwischen dem Männlichen und Weiblichen wirkt. Wir stellen keine dieser Kräfte über die andere, weil wir wissen, dass beide einander ergänzen. Sexualität ist für uns Freude, ein Symbol und die Verkörperung des Lebens.

Wir erkennen eine äußere und eine innere Welt an. Die innere wird bisweilen spirituelle Welt, kollektives Unbewusstes, innere Ebene usw. genannt. Im Zusammenwirken dieser beiden Dimensionen sehen wir die Grundlage für übernatürliche Phänomene und magische Übungen. Wir vernachlässigen keine der beiden Welten, weil wir beide brauchen, um Erfüllung zu finden.

Wir erkennen keine autoritäre Hierarchie an, aber wir respektieren Menschen, die ihr Wissen und ihre Weisheit mit anderen teilen und mutig Führungsaufgaben übernehmen.

Wir betrachten Religion, Magie und Lebensweisheit als Einheit. Diese Weltanschauung und Lebensphilosophie nennen wir "Wicca" oder "Hexenkunst"

Um eine Wicca zu sein genügt es nicht sich so zu nennen. Auch Herkunft, Titel und Initiation reichen nicht aus. Eine Wicca versucht, die Kräfte in ihrem Inneren zu beherrschen, um gut und weise und im Einklang mit der Natur zu leben und anderen nicht zu schaden.

Wir glauben, dass das Universum, wie wir es kennen, einen Sinn hat und dass auch unsere Aufgabe in diesem Kosmos sinnvoll ist, wenn wir erfüllt leben, unsere Evolution fortsetzten und unser Bewusstsein weiterentwickeln.

Unsere einzige Kritik an anderen Religionen und Lebensphilosophien lautet: Die meisten behaupten, als einzige die Wahrheit und den Weg zu kennen; sie lassen anderen nicht ihre Freiheit; und sie unterdrücken andere Glaubenssysteme.

Als Wicca fühlen wir uns nicht von Debatten über die Geschichte der Hexerei, den Ursprung bestimmter Begriffe und die Legitimität verschiedener Traditionen bedroht. Wir selbst befassen uns aber mit unserer Gegenwart und unserer Zukunft.

Wir glauben nicht an das "absolute Böse" und wir verehren nicht den "Satan" oder "Teufel", wie das Christentum ihn definiert. Wir streben nicht nach Macht durch das Leiden anderer und wollen anderen nichts vorenthalten, um davon zu profitieren.

Wir arbeiten innerhalb der Naturgesetze für das, was unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden fordert. Wir fühlen uns nicht an Traditionen aus anderen Zeiten und Kulturen gebunden und fühlen uns keiner Person oder Macht verpflichtet, die größer ist als das Göttliche, das sich durch uns selbst ausdrückt. Als Wicca respektieren wir alle Lehren und Überlieferungen, die das Leben bejahen. Wir wollen von ihnen lernen und unser Wissen mit ihnen teilen. Wir lassen es nicht zu, dass Wicca durch Menschen zerstört wird, die gegen unsere Prinzipien verstoßen und nur nach persönlicher Macht streben. Dagegen sind uns alle Menschen willkommen, die ein aufrichtiges Interesse an unserem Wissen und unseren Überzeugungen haben, unabhängig von Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, Staatsangehörigkeit, Kultur oder sexueller Orientierung.

...rose innerhalb des naturgesetzes

...mein?

Wicca Lebensstil !!!

...dein?

Vor allem gibt es die Lady in ihren drei Aspekten (die Triadengöttin) und sie hat viele Namen. Mit all ihren Namen nennen wir sie Jungfrau, Mutter und Alte. Sie ist die Mutter Erde und verkörpert durch die Erde, das Meer und seine Gezeiten und durch den Mond und seine Phasen.

Dann gibt es den Lord, Partner und Sohn der Lady, Geber von Stärke und Erneuerer der Natur. Er ist der Herr der wilden Tiere, der Sonnengott, der der Mutter Erde seine Lebenskraft in Form von Sonnenstrahlen schickt, damit alles gedeihe auf der Erde.

"Solange es niemandem schadet, kannst du deinen Willen tun" - Das soll unser Gesetz sein.

Jedes Ihrer Kinder ist an das Gesetz der Dreifaltigkeit gebunden!

Es wird sagt, das was auch immer wir hervorrufen bei anderen, ob es Freude oder Sorge ist, Lachen oder Schmerzen, es wird auf uns dreifach zurückfallen.

Sie ist die Mutter allen Lebens und wir sind Ihre Kinder, wir streben nicht nur danach in Harmonie unter uns zu leben, sondern auch mit dem Planeten Erde, der unsere Heimat ist.

Unser Leben auf dieser Erde ist nicht eine Last die wir tragen müssen, sondern eine Freude die wir mit anderen teilen.

Der Tod ist nicht das Ende aller Existenz, sondern ein Schritt im fortlaufenden Prozess des Lebens.

Es gibt keine Opferung von Blut, weil Sie die Mutter Erde, die Mutter allen Lebens ist, und von ihr kommt alles und alles muss zu Ihr zurückkehren.

Alle und jeder der diesem Pfad folgen will benötigt niemanden als Mittler zwischen sich selbst und dem Göttlichen, sondern kann das Göttliche in sich selber finden.

Niemand soll absichtlich die Glaubenssymbole von anderen entweihen, weil wir nach Harmonie unter uns allen streben die an das Göttliche glauben (egal in welcher Form).

Der Glaube jeder Person ist eine für ihn persönliche Angelegenheit und soll von niemandem öffentlich kundgetan werden.

Die Art der Wiccas ist es nicht, Gläubige zu rekrutieren, sondern eine offene Tür für diejenigen zu haben, die aus persönlichen, eigenen Gründen nach der Craft suchen und sie finden.

So ist es gewollt, und so soll es sein !!!

Unsere Hexenfeiertage ! Lese über Samhein..

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