Magische Welten - Religionen und Völker mit anderem Glauben

Magische Welten - Informationen über andere Kulturen und Religionen der Gegenwart - Okkulte Ahnenkult und Totenkult - Animismus, der Glaube an Geister - an sehr vielen Orten der Welt verehren die Menschen bis heute Gottheiten oder versuchen böse Geister zu vertreiben - Das Leben der Naturvölker - Geschichte von Religionen der Vergangenheit von Kelten und Germanen

Okkulte

Okkulte Religionen

Ahnenkulte - Manismus - Totenkult

  • Papua-Neuguinea

  • Mexiko

Natur und Geisterglaube

Australien

Südostasiatische Kunst und Kultur

Reisen in magische Welten ! Ahnenkult

Ritualmagie

Ritualmagie ist die Ausübung von Ritualen zu magischen Zwecken

Praktisch alle magischen Traditionen beinhalten ritualisierte Formen der Magie. Diese kann, wie in der hermetischen oder salomonischen Magie, hochkomplex, verbunden mit einem drehbuchartigen Ablauf und vielen vorgeschriebenen Utensilien wie einem Schwert, einem Stab, einer Robe und einer Räucherpfanne und ähnlichem mehr sein und die magische Praxis zum großen Teil oder vollständig einnehmen, oder wie im Schamanismus oder der Chaosmagie nur eine aufwändigere Form intuitiv-formloser magischer Praktiken sein

Im Unterschied etwa zu religiösen oder gesellschaftlichen Ritualen werden magische Rituale nicht unbedingt zu festen Anlässen in gleicher oder ähnlicher Form wiederholt, wobei jedoch viele Magier darauf bedacht sind, ihre Rituale zu Zeiten durchzuführen die nach astrologischem oder kabbalistischen Gesichtspunkten dem erhofften Ziel des ritualmagischen Aktes dienlich sein sollen. Zudem gibt es stets Elemente und Symbole, die innerhalb einer Ritualtradition immer wieder auftauchen, zum Beispiel das Schlagen eines Schutzkreises oder die Anrufung der Elemente. Wie bei religiösen oder gesellschaftlichen Ritualen werden die Rituale der Magie meist an speziellen Orten, einem Tempel oder einem Ort in der Natur, der eine besondere Ausstrahlung haben soll durchgeführt

..an sehr vielen Orten der Welt verehren aber die Menschen bis heute Stammesgottheiten oder versuchen böse Geister zu vertreiben sowie Kontakt zu ihren Ahnen aufzunehmen !

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Ahnenkult auch Ahnenverehrung oder Manismus

Ahnenkult auch Ahnenverehrung oder Manismus genannt "Seelen der Verstorbenen“ ist ein ritueller Kult, bei dem tote Vorfahren verehrt werden. Die Ahnen stehen entweder in direkter familiärer Linie oder waren Oberhaupt einer Gruppe. Fast immer wird der Ahnenkult in Verbindung mit einem Opfer praktiziert

Trank-, Speise-, Brand- oder Kleidungsopfer

(in frühen Zeiten auch Menschenopfer)

Je nach Epoche und kulturgeschichtlichem Zusammenhang lassen sich mehr oder weniger unmittelbare Praktiken des Ahnenkults feststellen

Die Verwandtschaftsgruppe umfasst sowohl die Mitglieder im Diesseits als auch im Jenseits. Zeremonien sollen das Gefühl verstärken, dass der Ahn mit und bei seinen Nachkommen lebt. Fast jedes Volk kennt eine oder mehrere Möglichkeit, den Ahn symbolisch sichtbar zu machen (z. B. Ahnenfigur, Ahnenmasken etc.) oder auch die Wiedergeburt – auch durch Namensgebung – in alternierenden Generationen (Großvater im Enkel). Der Ahnenkult ist zwar ein weltweites Phänomen, er ist jedoch vor allem bei sesshaften, agrarischen Völkern anzutreffen; bei Wildbeutern wurde er nicht festgestellt. Jede Verwandtschafts- und Kultgemeinde verehrt Ahnen, die sie ausschließlich sich zurechnen

In Abgrenzung zum Totenkult werden beim Ahnenkult auch Vorfahren verehrt, die schon lange tot sind, sowie mythische Ahnen, die als Gründer einer Lineage oder eines Klans gelten. Das Opfer für die Ahnen ist eine regelmäßige Verpflichtung. Die kultischen Zeremonien dem Ahn gegenüber projizieren meist das diesseitige soziale Verhalten gegenüber dem lebenden Ältesten. Der Ahnenkult ist oftmals kombiniert mit Vorstellungen, die das Jenseits als Fortsetzung oder Spiegelung des Diesseits begreifen

Aus der evangelisch-reformierten Lebensweise hat sich der Ahnenkult bis auf sporadische Besuche auf dem Friedhof verabschiedet - wenn ein "Kontakt" mit dem Verstorbenen überhaupt gewünscht ist, findet er rein geistig, also von außen nicht bemerkbar, statt. Katholische Gläubige zünden ab und zu eine Kerze für ihre Toten an (Brandopfer)

Doch darf dabei nicht übersehen werden, dass auch in Deutschland nicht wenige Familien eine unkirchliche Form der Verehrung von Vorfahren kennen, die durchaus ihre Riten hat; in Adelsfamilien lässt es sich empirisch leichter beobachten

In manchen Kulturen Neuguineas wird der ursprüngliche, unmittelbare Ahnenkult heute immer noch praktiziert: Viele der Eingeborenen benutzen die Schädel ihrer Ahnen als Schlaf-Kopfstütze. Der rituelle Verzehr der Asche des Toten stellt seine ultimative Rettung vor dem Verschwinden (Vergessen) dar und sein vollständiges Aufgehen in der Gemeinschaft der Lebenden

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Ahnenkult in Papua Neuguinea

Das Land Papua-Neuguinea wird gemeinhin als christliches Land wahrgenommen. Es herrscht offiziell Religionsfreiheit. Je nach Quelle werden zwei Drittel oder gar 96 Prozent der Bevölkerung von ca. 6 Millionen als Christen bezeichnet, der Rest gehört indigenen Religionen und Cargo-Kulten an

Entsprechend der grossen sprachlichen und kulturellen Vielfalt Papua-Neuguineas (ca. 800 Sprachen) lassen sich auch keine allgemeingültigen Aussagen über die indigenen Religionen Papua-Neuguineas machen

Verbreitet sind Animismus, Geisterglaube, Ahnenkult und der Glaube an Magie (bzw. magische Fähigkeiten einzelner), die auch für die offiziell christlichen Bevölkerungsteile oft eine große Rolle spielen. Man bedenke die sehr kurze Missionsgeschichte des Landes, die in vielen Gegenden nur wenige Jahrzehnte beträgt. Bekannt ist in dem Zusammenhang auch eine besondere Form der Schadensmagie, Sanguma

Bei dem Volk der Asmat in Papua stellen z. B. die aus Mangrovenholz geschnitzten bis-Pfähle die früheren Generationen einer Familie dar. Bis zur Bekehrung zum Christentum in jüngster Zeit wurden die bis aufgestellt, um einen Tod zu rächen, als Teil eines Zyklus, der auch die Kopfjagd miteinschloss. Obwohl man die Geister der Toten verehrte, waren das rituelle Schnitzen und die Verehrung der bis ein wichtiger Teil der Zeremonie, durch welche die Geister aus dem Dorf in das Land der Toten entlassen werden sollten. Danach wurde der bis im Wald zurückgelassen, damit der noch verbleibende Rest seiner Kraft in den Lebenskreislauf eingehen könne. Die Asmat schnitzen noch heute Holzfiguren

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Ahnenkult in Mexiko

In Mexiko wird landesweit am 1. und 2. November der Tag der Toten begangen, mit Volksfesten und Skeletten und Schädeln aus Schokolade

Tag der Toten

Der Día de Muertos (Tag der Toten) ist einer der wichtigsten mexikanischen Feiertage, an dem in Mexiko traditionell der Verstorbenen gedacht wird

Die Vorbereitungszeit für die Feierlichkeiten beginnt Mitte Oktober, gefeiert wird in den Tagen vom 31. Oktober bis zum 2. November. Dabei wird der Día de los Muertos je nach Region auf verschiedene Weise gefeiert

Der Tag der Toten wurde 2003 von der Unesco in die Liste der „Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit“ aufgenommen. Die Feierlichkeiten in ihrer traditionellen Form gelten als bedroht, da sie nach und nach von dem eher kommerziell ausgerichteten Halloween-Brauch aus Nordamerika beeinflusst werden, mit dem der Tag der Toten aber außer der allgemeinen Thematik nur wenig gemein hat

Totenkult

Jeder Ahnenkult beinhaltet daher einen Totenkult; umgekehrt ist aber nicht jeder Totenkult auch ein Ahnenkult

Unter Totenkult versteht man jede Form des mehr oder weniger ritualisierten Ausdrucks der Anhänglichkeit, Hochschätzung oder Verehrung von Verstorbenen vor, während und vor allem nach ihrer Bestattung für einen dann mehr oder weniger oder auch nicht begrenzten Zeitraum. Verbreitet findet er an Grabmälern statt, mittels der das Ansehen und die Erinnerung an die Verstorbenen der Nachwelt erhalten werden soll. Es handelt sich bei Totenkulten um offensichtliche Formen einer Erinnerungskultur. Bestattungsrituale und Bestattungsfeiern finden sich daher in jeder Kultur, in der mehr als Werkzeuggebrauch üblich ist. Im Christentum sind Einsargungen, Einäscherungen, Gedenktage, Reliquienverehrung und Trauerfeiern üblich

Voodoo Kult in Haiti

Weiterlesen: Voodoo Kult

Links zum Thema: Weiterlesen in Wikipedia Totenkult

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Geisterglaube - Animismus

Animismus tritt meist in Zusammenhang mit Schamanismus auf. Als Träger und Bewahrer des gesellschaftlich erworbenen Wissens über die Natur und ihre Zusammenhänge ist der Schamane gleichermaßen Priester wie Arzt, und Ratgeber in allen Fragen zu Interaktionen mit Natur und Gesellschaft

Der Animismus geht von der Annahme der allgemeinen Belebtheit der Natur aus, von der Vorstellung der Personifizierung und Beseelung aller Erscheinungen in Natur und Gesellschaft. Unter der allen Dingen innewohnenden „Seele“ wird als eine allgemeine Lebenskraft verstanden. Insbesondere ist dem Animismus jeder religiöse Überbau fremd. „Heilig“ im Sinne von „respektgebietend“, aber auch „respektfordernd“, ist die Natur in allen Ausprägungen. In jedem Stein, jeder Pflanze, jedem Tier und jedem Menschen, auch an jedem Ort entwickelt Lebenskraft einen eigenen Willen, der natürlichen Regeln folgt

Natur und Geisterglaube in Australien

Zeugnisse über die Ursprünge der Aborigine Religion in Australien fehlen. Nach dem bis Heute überlieferten Mythos begann die Schöpfung einst mit der Traumzeit. Damals riefen die Ahnengeister auf Traumpfaden unsichtbar doch seit Jahrtausenden tradiert Dinge und Lebewesen ins Dasein

Der Geisterglaube ist wohl die älteste religiöse Grundhaltung der Menschen. Was, wo und wie diese Geister sind und sich äussern, war und ist unendlich verschieden interpretiert worden. Nicht jede Religion gesteht dem Menschen einen "Geist" der unabhängig vom Körper existieren kann, zu. Auch ob es göttliche, dämonische oder tierische Wesen unter dem Begriff Geist gibt, ist sehr unterschiedlich erdacht worden

Naturvölker sahen aber im allgemeinen Naturphänomene, kosmische Phänomene und Lebewesen aller Art als "beseelte Einheit" (in der Vielfalt) an, die alle untereinander eng verbunden und agierend den insgesamt "lebendigen" Kosmos bildeten. Diese Vielfalt war prinzipiell zeitlich unbestimmt und örtlich hierarchisch gestaffelt. Das bedeutet, die großen Speichen des Rades der Zeit und der allgewaltigen Natur waren Teil einer "zeitlosen Gegenwart" Geister aller Art waren zeitlos präsent, konnten aber in der  (gegenwärtigen) Zeit parallel mit den zeitabhängigen Menschen leben und mit ihnen Kontakt pflegen

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Südostasiatische Kunst und Kultur

Südostasiatische Kunst und Kultur, die Kunst und Kultur des südostasiatischen Festlandes und der dazugehörigen Inseln von vorgeschichtlicher Zeit bis heute. Das Gebiet umfasst Vietnam, Laos, Kambodscha, Thailand, Myanmar, die Halbinsel Malaysia, Sarawak, Brunei und Sabah im Norden Borneos, Kalimantan als größten Teil von Borneo, Sumatra, Java, Sulawesi und Papua im Westen Neuguineas. Außerdem gehören zahlreiche kleinere Inseln zwischen Java und Papua dazu, wie Bali, Flores, Timor und Sumba, von denen jede eine eigene Kultur besitzt

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Magische Welten - Okkulte Religionen der Vergangenheit

Geschichte der Religionen

Entstehung des Glaubens

Wo immer sich der Mensch dauerhaft niederließ umgab er sich mit Göttern und Geistern. Sie halfen die Vorgänge in der Natur zu erklären und in der menschlichen Gesellschaft für Ordnung zu sorgen

Unzählige Religionen entstanden so im Laufe der Geschichte, wir berichten Hier von den wichtigsten. Doch nur Judentum, Christentum, Islam, Daoismus, Buddhismus und Hinduismus wurden, durch Handel und Kriege begünstigt, zu Weltreligionen

Das Christentum unterscheidet sich von anderen Religionen durch seine größere Bereitschaft zu Verfolgungen... Die Behauptung, das Christentum habe einen erhebenden Einfluss auf die Moral, kann nur aufrecht erhalten werden, wenn man sämtliche historischen Beweise ignoriert oder fälscht

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Kosmische Energie - Ahnengeister - Götterfamilien

Religionen entstanden zumeist unabhängig voneinander und auf allen Kontinenten. Doch ob im alten Ägypten oder bei den Mayas ob in Australien oder in Afrika - immer wieder zeigten sich ähnliche Glaubenssysteme und Glaubenspraktiken

Historisch eher die Ausnahme war ein Heute übliches Religionsmodell ! die Anbetung eines einzigen Schöpfer und Erlösergottes (wer teilt schon gerne was?)

Polytheismus Skandinavien - Germanien

Vom Zweiten Jahrtausend vor Christus bis zum Zehnten Jahrhundert nach Christus

Götter: All-Vater Odin - Kriegsgott Thor - Fruchtbarkeitsgott Freyr

Polytheismus war als ausgeprägter Schöpfungs- und Endzeit-Mythos verbreitet. Häufige Opfer-Rituale an Mooren Seen und heiligen Hainen. Wichtigste Götter waren der All- Vater Odin - der Kriegsgott Thor - der Fruchtbarkeitsgott Freyr. Im 10. Jh. wurde der Norden Europas nach und nach christianisiert


Ahnen und Naturkulte - Kelten - Cernunnos

 Um 400 vor Chr. erreichte die Keltische Kultur ihre größte Ausdehnung

Von Britannien bis nach Kleinasien

Verehrt wurden Naturgottheiten: so der Hirschgott Cernunnos

Cernunnos ist eine keltische Gottheit. Sein Name wird als „der Gehörnte“ gedeutet und er wird zumeist als Gott der Natur und der Fruchtbarkeit interpretiert. In der Antike wurde er von den Römern mit Jupiter gleichgesetzt. Er wird allgemein mit dem keltischen Typus des „Hirschgottes“ in Verbindung gebracht. Es wird zum Teil vermutet, dass er der Stammesgott der gallischen Karnuten war, in deren Gebiet sich das gallische Zentralheiligtum der Druiden befand

Heilige Orte wie Quellen Teiche Flüsse wurden von Schutzgeistern bewohnt


Polytheismus im Römischen Reich

Im 5. Jh. vor Chr. begannen die Römer den griechischen Götterglauben zu übernehmen

Später verbreiteten sich im Römischen Reich Riten anderer Kulturen, etwa der persische Mithraskult.

Der Mithraismus oder Mithraskult war ein zunächst in Kleinasien, später im ganzen Römischen Reich verbreiteter Mysterienkult, in dessen Zentrum die Gestalt des Mithras stand. Ob diese Gestalt mit dem persischen Gott oder Heros Mithra identifiziert oder aus ihr abgeleitet werden kann, wie bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts allgemein angenommen wurde, ist ungewiss, denn der kleinasisch-römische Mithraskult weist in seiner Mythologie und religiösen Praxis deutliche Unterschiede zur indisch-persischen Mithra-Verehrung auf. Somit ist umstritten, ob sich der Mithraskult aus einer Seitenströmung des Zarathustrismus oder eigenständig entwickelt hat

380 nach Chr. wurde das Christentum vorgeschriebene Religion


Polytheismus in Griechenland - Olymp

Wohl im 9. Jh. vor Chr. entstand der Glaube an eine vielköpfige Götterfamilie, deren Angehörige auf dem Olymp aber auch auf Erden agierten und beispielsweise mit Menschen Halbgötter zeugten

In der griechischen Mythologie ist der Olymp der Berg der Götter. So wird sich der Berg der Götter als ein spiritueller lichterfüllter Platz vorgestellt. Er bildet gleichsam das Himmelskonzept der griechischen Mythologie ab, bewohnt von Göttern, Halbgöttern, Abkömmlingen der Götter und ihren Dienern (vgl. Gottesberg). Nach anderen Überlieferungen „lebten“ die Götter nicht auf dem Berg, sondern hielten sich in einer anderen Form der Existenz auf. Wenn man bedenkt, dass Zeus Herrscher über den Himmel und die Erde, Poseidon über die Meere und Hades Fürst der Unterwelt war, würde es auch nicht in das Konzept passen, den Berg Olymp (auf Ebene der Erde – Zeus' Herrschaftsgebiet) als Aufenthaltsort der Götter zu deuten. Vielmehr galt er als Wohnstätte der Götter, als göttlicher Palast, wo man zu Beratung und Schmaus zusammenzukommen pflegte und in dem es genau zwölf Wohnungen gab

Die bekanntesten griechischen Götter sind wohl die zwölf „Olympischen Götter“, die Olympioi oder auch Olympier genannt


Polytheismus in Ägypten - Aton

ab dem 4. Jahrtausend vor Chr. entwickelte sich ein Phantheon mit Hunderten von Göttern in Tier und Menschengestalt

Pharao Echnaton erhob um 1350 vor Chr. die Sonnenscheibe Aton zum einzigen Gott und begründete so den womöglich ersten Monotheismus der Geschichte

Aton ist ein altägyptischer Gott und wurde zum ersten Mal unter der Herrschaft Thutmosis I. um 1500 v. Chr. erwähnt. Amenophis III. war der erste bekannte Pharao, welcher der Sonnenscheibe Aton einen Tempel in Karnak (der Per-Aton-Tempel) baute


Polytheismus im Babylonischen Reich - Marduk

Um 3700 vor Chr. erste Götter in den sumerischen Stadtstaaten, später von Babylon erobert. Tägliche Opferzeremonien. Um 1700 vor Chr. stieg Babylons Stadtgott Marduk zum Reichsgott auf

Ahnenkulte in Zentral und Südafrika

Regionale Kulte die auf das diesseitige Heil ausgerichtet waren. Dafür sorgten die Ahnen die zwischen Lebenden und Göttern vermittelten und sich durch Riten günstig stimmen liessen

Monotheismus in Persien - Zarathustra

Um 600 vor Chr. verkündete der Prophet Zarathustra die Existenz eines Schöpfergottes der sich mit dem Dämon Ahriman der Verkörperung des Bösen in ständigem Widerstreit befand


Schamanismus in Sibiren und Zentralasien

4000 vor Chr. entwickelten sich magisch religiöse Praktiken auf der Grundlage eines animistischen Geisterglaubens. Danach bestand die Welt aus Diesseits Ober und Unterwelt. Die Schamanen nehmen in Trance Kontakt zu Geistern auf um Krankheiten zu heilen oder die Seelen Verstorbener zu begleiten

Schamanismus in Grönland und Nordkanada

Mehrere Tausend Jahre folgten die (heute überwiegend Christlichen?) Inuit einem komplexen Animismus in dem alle Lebewesen Dinge und Phänomene spirituell miteinander verbunden waren. Das Leben war ein ewiger Kreislauf, der Tod nur eine Transformation von einer Welt in die andere

Schamanismus in Nordamerika - Manitu

Die Indianer glaubten (glauben) an eine Lebenskraft die die gesamte Natur durchdrang. Sie wurde oft als das Manitu bezeichnet. Menschen Tiere und Pflanzen hatten den gleichen Rang. Verbreitet war der Glaube an ein Leben nach dem Tod, nur Schamanen konnten das Reich der Geister bereisen

Polytheismus im Aztekenreich

Zahlreiche Götter um den Sonnengott - Huitzilopochtli - griffen in das Leben der Menschen ein, Priester sorgten für die Aufrechterhaltung der gottgewollten Ordnung. Tier und Menschenopfer (manchmal mehrere Tausend) waren unverzichtbarer Bestandteil vieler Zeremonien


Polytheismus im Inkareich - Inti

In der Hochzeit der Inka im 15 Jahrhundert wurde der Sonnengott Inti verehrt, dessen Sohn und Verkörperung der Inkaherrscher war.

Inti, auch Tayta Inti (Quechua: „Vater Sonne“) ist der Sonnengott und der Gott der Regenbögen in der Mythologie der Inka. Er wurde als goldene Scheibe mit menschlichem Gesicht dargestellt. Der herrschende Inka wurde als lebende Inkarnation von Inti betrachtet. Er soll der Vater von Manco Cápac und Mama Ocllo gewesen sein. Seine Frau wurde Mama Killa genannt. Eingeführt wurde der Inti-Kult vom 9. Herrscher Pachacútec Yupanqui, dem ersten historisch eindeutig belegten Inka, in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts

Bestimmte Orte und Gegenstände waren Heilig, wie Götter angebetet wurden auch die Mumien verstorbener Herrscher


Polytheismus der Maya

Zentren der Maya Zeremoniale - In Palenque - Tikal und Copan entstanden zwischen 300 und 900 nach Chr. die grossen Zentren. Verehrt wurden Hunderte von Naturgottheiten. Im Glauben der Maya steuerten zu bestimmten Zeiten die Götter alle Handlungen der Menschen direkt

Bücher die Ihnen die Augen öffnen!

Prophezeiungen der Maya

21.12.2012 Weltuntergang - Das Ende unserer Welt: Ein neuer Blick auf die Prophezeiungen der Maya (Gebundene Ausgabe)

2012 - Das Ende unserer Welt

Nach dem Glauben der alten Maya wird unsere Welt am 21. Dezember 2012 enden. Genau um Mitternacht springt ihr Kalender zum ersten Mal in mehr als 5000 Jahren wieder auf Null. Dieses "Enddatum" fasziniert die Gelehrten, seit vor etwa einhundert Jahren das System der Zeitrechnung der Maya wiederentdeckt wurde

Am darauffolgenden Tag, dem 22. Dezember 2012, wird die Sonne bei der Wintersonnenwende in einer Ebene mit einem "Sternentor" im Zentrum unserer Galaxis stehen. Da dies nur alle 25.800 Jahre geschieht, ist es das erste Mal seit Beginn der Geschichtsschreibung, dass die Menschheit Zeuge eines solchen Ereignisses wird. Damit stellt sich die offenkundige Frage: Warum erfanden die alten Maya, ein Steinzeitvolk, das noch nicht einmal Räder benutzte, von Teleskopen ganz zu schweigen, einen Kalender, der in einem einzigartigen astronomischen Ereignis gipfelt, das für sie Tausende von Jahren in der Zukunft lag? Sie prophezeiten, daß diesem Ereignis eine Reihe von gigantischen Naturkatastrophen vorausgehen werde

Diese Prophezeiungen wirken vor allem auch deshalb so alarmierend, weil die Maya ihren eigenen Untergang im 9. Jhd. v. Chr. selbst richtig vorausgesagt haben. Die Maya hatten ein zyklisches Verständnis von Zeit und glaubten, dass nach der natürlichen Ordnung der Dinge jedes Zeitalter einen Zyklus durchläuft, der in der Zerstörung alles Erreichten endet. Der Höhepunkt des Buches besteht allerdings in der These, daß der Kalender der Maya für 2012 einen "kosmischen Besuch" prophezeit. Durch das Hinzuziehen neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse wird klar, dass die Maya von den Sternentoren wußten. Adrian Gilbert zeigt, dass sie auf einen sowohl in der Alten als auch in der Neuen Welt vorhandenen Glauben hinweisen, dass zu Zeiten, an denen diese Pforten geöffnet sind, Zeitalter von den "Göttern" beendet und neu begonnen werden

Es sind nur noch wenige Jahre, die uns von 2012 trennen. Können wir es uns leisten, diese Botschaften der Maya zu ignorieren ?


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