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Religionen der Gegenwart
der Glaube an Geister - an sehr vielen Orten der Welt verehren die Menschen bis heute Gottheiten oder versuchen böse Geister zu vertreiben
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Tore in andere aufregende Welten |
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Ahnenkult
auch Ahnenverehrung oder Manismus
Ahnenkult auch Ahnenverehrung oder Manismus genannt "Seelen der
Verstorbenen“ ist ein ritueller Kult, bei dem tote Vorfahren verehrt werden. Die Ahnen stehen entweder in direkter familiärer Linie oder waren Oberhaupt einer Gruppe. Fast immer wird der Ahnenkult in Verbindung mit einem Opfer
praktiziert
Trank-, Speise-, Brand- oder Kleidungsopfer
(in frühen Zeiten auch
Menschenopfer)
Je nach Epoche und kulturgeschichtlichem Zusammenhang lassen sich mehr oder weniger unmittelbare Praktiken des Ahnenkults
feststellen
Die Verwandtschaftsgruppe umfasst sowohl die Mitglieder im Diesseits als auch im Jenseits. Zeremonien sollen das Gefühl verstärken, dass der Ahn mit und bei seinen Nachkommen lebt. Fast jedes Volk kennt eine oder mehrere Möglichkeit, den Ahn symbolisch sichtbar zu machen (z. B. Ahnenfigur, Ahnenmasken etc.) oder auch die Wiedergeburt – auch durch Namensgebung – in alternierenden Generationen (Großvater im Enkel). Der Ahnenkult ist zwar ein weltweites Phänomen, er ist jedoch vor allem bei sesshaften, agrarischen Völkern anzutreffen; bei Wildbeutern wurde er nicht festgestellt. Jede Verwandtschafts- und Kultgemeinde verehrt Ahnen, die sie ausschließlich sich
zurechnen
In Abgrenzung zum Totenkult werden beim Ahnenkult auch Vorfahren verehrt, die schon lange tot sind, sowie mythische Ahnen, die als Gründer einer Lineage oder eines Klans gelten. Das Opfer für die Ahnen ist eine regelmäßige Verpflichtung. Die kultischen Zeremonien dem Ahn gegenüber projizieren meist das diesseitige soziale Verhalten gegenüber dem lebenden Ältesten. Der Ahnenkult ist oftmals kombiniert mit Vorstellungen, die das Jenseits als Fortsetzung oder Spiegelung des Diesseits begreifen
Aus der evangelisch - reformierten Lebensweise hat sich der Ahnenkult bis auf sporadische Besuche auf dem Friedhof verabschiedet - wenn ein "Kontakt" mit dem Verstorbenen überhaupt gewünscht ist, findet er rein geistig, also von außen nicht bemerkbar, statt. Katholische Gläubige zünden ab und zu eine Kerze für ihre Toten an
(Brandopfer) doch darf dabei nicht übersehen werden, dass auch in Deutschland nicht wenige Familien eine unkirchliche Form der Verehrung von Vorfahren kennen, die durchaus ihre Riten hat; in Adelsfamilien lässt es sich empirisch leichter beobachten
In manchen Kulturen Neuguineas wird der ursprüngliche, unmittelbare Ahnenkult heute immer noch praktiziert: Viele der Eingeborenen benutzen die Schädel ihrer Ahnen als Schlaf-Kopfstütze. Der rituelle Verzehr der Asche des Toten stellt seine ultimative Rettung vor dem Verschwinden (Vergessen) dar und sein vollständiges Aufgehen in der Gemeinschaft der
Lebenden - Wiki:
Ahnenkult
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Ahnenkult in Papua Neuguinea
Das Land Papua-Neuguinea wird gemeinhin als christliches Land wahrgenommen. Es herrscht offiziell Religionsfreiheit. Je nach Quelle werden zwei Drittel oder gar 96 Prozent der Bevölkerung von ca. 6 Millionen als Christen bezeichnet, der Rest gehört indigenen Religionen und Cargo-Kulten an
Entsprechend der
großen sprachlichen und kulturellen Vielfalt Papua-Neuguineas (ca. 800 Sprachen) lassen sich auch keine allgemeingültigen Aussagen über die indigenen Religionen Papua-Neuguineas
machen
Verbreitet sind Animismus, Geisterglaube, Ahnenkult und der Glaube an Magie (bzw. magische Fähigkeiten einzelner), die auch für die offiziell christlichen Bevölkerungsteile oft eine große Rolle spielen. Man bedenke die sehr kurze Missionsgeschichte des Landes, die in vielen Gegenden nur wenige Jahrzehnte beträgt. Bekannt ist in dem Zusammenhang auch eine besondere Form der Schadensmagie, Sanguma
Bei dem Volk der Asmat in Papua stellen z. B. die aus Mangrovenholz geschnitzten bis - Pfähle die früheren Generationen einer Familie dar. Bis zur Bekehrung zum Christentum in jüngster Zeit wurden die bis aufgestellt, um einen Tod zu rächen, als Teil eines Zyklus, der auch die Kopfjagd
mit einschloss. Obwohl man die Geister der Toten verehrte, waren das rituelle Schnitzen und die Verehrung der bis ein wichtiger Teil der Zeremonie, durch welche die Geister aus dem Dorf in das Land der Toten entlassen werden sollten. Danach wurde der bis im Wald zurückgelassen, damit der noch verbleibende Rest seiner Kraft in den Lebenskreislauf eingehen könne. Die Asmat schnitzen noch heute Holzfiguren
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Ahnenkult in Mexiko
In Mexiko wird landesweit am 1. und 2. November der Tag der Toten begangen, mit Volksfesten und Skeletten und Schädeln aus Schokolade
Tag der Toten
Der Día de Muertos (Tag der Toten) ist einer der wichtigsten mexikanischen Feiertage, an dem in Mexiko traditionell der Verstorbenen gedacht
wird
Die Vorbereitungszeit für die Feierlichkeiten beginnt Mitte Oktober, gefeiert wird in den Tagen vom 31. Oktober bis zum 2. November. Dabei wird der Día de los Muertos je nach Region auf verschiedene Weise
gefeiert
Der Tag der Toten wurde 2003 von der Unesco in die Liste der „Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit“ aufgenommen. Die Feierlichkeiten in ihrer traditionellen Form gelten als bedroht, da sie nach und nach von dem eher kommerziell ausgerichteten
Halloween-Brauch aus Nordamerika beeinflusst werden, mit dem der Tag der Toten aber außer der allgemeinen Thematik nur wenig gemein hat
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Totenkult
Jeder Ahnenkult beinhaltet daher einen Totenkult; umgekehrt ist aber nicht jeder Totenkult auch ein Ahnenkult
Unter Totenkult versteht man jede Form des mehr oder weniger ritualisierten Ausdrucks der Anhänglichkeit, Hochschätzung oder Verehrung von Verstorbenen vor, während und vor allem nach ihrer Bestattung für einen dann mehr oder weniger oder auch nicht begrenzten Zeitraum. Verbreitet findet er an Grabmälern statt, mittels der das Ansehen und die Erinnerung an die Verstorbenen der Nachwelt erhalten werden soll. Es handelt sich bei Totenkulten um offensichtliche Formen einer Erinnerungskultur. Bestattungsrituale und Bestattungsfeiern finden sich daher in jeder Kultur, in der mehr als Werkzeuggebrauch üblich ist. Im Christentum sind Einsargungen, Einäscherungen, Gedenktage, Reliquienverehrung und Trauerfeiern üblich
- Wiki:
Totenkult
Voodookult in Haiti
Weiterlesen:
Voodoo Kult
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Geisterglaube - Animismus
Animismus tritt meist in Zusammenhang mit Schamanismus auf. Als Träger und Bewahrer des gesellschaftlich erworbenen Wissens über die Natur und ihre Zusammenhänge ist der Schamane gleichermaßen Priester wie Arzt, und Ratgeber in allen Fragen zu Interaktionen mit Natur und Gesellschaft
Der Animismus geht von der Annahme der allgemeinen Belebtheit der Natur aus, von der Vorstellung der Personifizierung und Beseelung aller Erscheinungen in Natur und Gesellschaft. Unter der allen Dingen innewohnenden „Seele“ wird als eine allgemeine Lebenskraft verstanden. Insbesondere ist dem Animismus jeder religiöse Überbau fremd. „Heilig“ im Sinne von „Respekt gebietend“, aber auch
„respektfordernd“, ist die Natur in allen Ausprägungen. In jedem Stein, jeder Pflanze, jedem Tier und jedem Menschen, auch an jedem Ort entwickelt Lebenskraft einen eigenen Willen, der natürlichen Regeln folgt
- Wiki
Geisterglaube
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Natur und Geisterglaube in Australien
Zeugnisse über die Ursprünge der Aborigine Religion in Australien fehlen. Nach dem
bis Heute überlieferten Mythos begann die Schöpfung einst mit der
Traumzeit. Damals riefen die Ahnengeister auf Traumpfaden unsichtbar doch
seit Jahrtausenden tradiert Dinge und Lebewesen ins Dasein
Der Geisterglaube ist wohl die älteste religiöse Grundhaltung der Menschen. Was, wo und wie diese Geister sind und sich
äußern, war und ist unendlich verschieden interpretiert worden. Nicht jede Religion gesteht dem Menschen einen "Geist"
der unabhängig vom Körper existieren kann, zu. Auch ob es göttliche,
dämonische oder tierische Wesen unter dem Begriff Geist gibt, ist sehr unterschiedlich erdacht
worden
Naturvölker sahen aber im allgemeinen Naturphänomene, kosmische Phänomene und Lebewesen aller Art als "beseelte
Einheit" (in der Vielfalt) an, die alle untereinander eng verbunden und agierend den insgesamt
"lebendigen" Kosmos bildeten. Diese Vielfalt war prinzipiell zeitlich unbestimmt und örtlich hierarchisch gestaffelt. Das bedeutet, die großen Speichen des Rades der Zeit und der allgewaltigen Natur waren Teil einer "zeitlosen
Gegenwart" Geister aller Art waren zeitlos präsent, konnten aber in der
(gegenwärtigen) Zeit parallel mit den zeitabhängigen Menschen leben und mit ihnen Kontakt pflegen
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Südostasiatische Kunst und Kultur
Südostasiatische Kunst und Kultur, die Kunst und Kultur des südostasiatischen Festlandes und der dazugehörigen Inseln von vorgeschichtlicher Zeit bis heute. Das Gebiet umfasst Vietnam, Laos, Kambodscha, Thailand,
Myanmar, die Halbinsel Malaysia, Sarawak, Brunei und Sabah im Norden
Borneos, Kalimantan als größten Teil von Borneo, Sumatra, Java, Sulawesi und Papua im Westen Neuguineas. Außerdem gehören zahlreiche kleinere Inseln zwischen Java und Papua dazu, wie Bali,
Flores, Timor und Sumba, von denen jede eine eigene Kultur besitzt
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Schamanismus in Sibiren und Zentralasien
4000 vor Chr. entwickelten sich magisch religiöse Praktiken auf der
Grundlage eines animistischen Geisterglaubens. Danach bestand die Welt aus
Diesseits Ober und Unterwelt. Die Schamanen nehmen in Trance Kontakt zu
Geistern auf um Krankheiten zu heilen oder die Seelen Verstorbener zu
begleiten
Schamanismus in Grönland und Nordkanada
Mehrere Tausend Jahre folgten die (heute überwiegend Christlichen?)
Inuit einem komplexen Animismus in dem alle Lebewesen Dinge und Phänomene
spirituell miteinander verbunden waren. Das Leben war ein ewiger
Kreislauf, der Tod nur eine Transformation von einer Welt in die andere
Schamanismus in Nordamerika - Manitu
Die Indianer glaubten (glauben) an eine Lebenskraft die die gesamte
Natur durchdrang. Sie wurde oft als das Manitu bezeichnet. Menschen Tiere
und Pflanzen hatten den gleichen Rang. Verbreitet war der Glaube an ein
Leben nach dem Tod, nur Schamanen konnten das Reich der Geister bereisen
Wiki:
Schamanismus
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Ritualmagie
Ritualmagie ist die Ausübung von Ritualen zu magischen
Zwecken
Praktisch alle magischen Traditionen beinhalten ritualisierte Formen der Magie. Diese kann, wie in der hermetischen oder salomonischen Magie, hochkomplex, verbunden mit einem drehbuchartigen Ablauf und vielen vorgeschriebenen Utensilien wie einem Schwert, einem Stab, einer Robe und einer Räucherpfanne und ähnlichem mehr sein und die magische Praxis zum großen Teil oder vollständig einnehmen, oder wie im Schamanismus oder der Chaosmagie nur eine aufwändigere Form intuitiv-formloser magischer Praktiken
sein
Im Unterschied etwa zu religiösen oder gesellschaftlichen Ritualen werden magische Rituale nicht unbedingt zu festen Anlässen in gleicher oder ähnlicher Form wiederholt, wobei jedoch viele Magier darauf bedacht sind, ihre Rituale zu Zeiten durchzuführen die nach astrologischem oder kabbalistischen Gesichtspunkten dem erhofften Ziel des ritualmagischen Aktes dienlich sein sollen. Zudem gibt es stets Elemente und Symbole, die innerhalb einer Ritualtradition immer wieder auftauchen, zum Beispiel das Schlagen eines Schutzkreises oder die Anrufung der Elemente. Wie bei religiösen oder gesellschaftlichen Ritualen werden die Rituale der Magie meist an speziellen Orten, einem Tempel oder einem Ort in der Natur, der eine besondere Ausstrahlung haben soll durchgeführt
..an sehr vielen Orten der Welt verehren aber die Menschen bis heute Stammesgottheiten oder
versuchen böse Geister zu vertreiben sowie Kontakt zu ihren Ahnen aufzunehmen
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Engel der Nacht Seiten zum Thema:
Voodoo
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