|
|



Naturreligionen
Heiden, Hexen, Wicca !!!

Naturreligion - Die Natur als Religion
Dies
ist der Überbegriff für Religionen die ihre Gottheiten in der Natur sehen
Der wissenschaftliche
Begriff wenn die Gottheiten in der Natur zu sehen sind ist
Pantheismus. Auch richten sich Festtage nach dem Lauf der Sonne,
Mond und Sterne und dem Wechsel der Jahreszeiten. All die oben
beschriebenen Richtungen, so wie aber auch Religionen von
Ureinwohner o. ä. (z.B. Aborigines, Maori) fallen unter diesen
Begriff.
Religionen
der Gegenwart

Hexen
Hier
muss man unterscheiden, zwischen Hexen die damit eine Hexen
Religion meinen und Hexe sein als Handwerk oder Kunst.
Ursprünglich war der Begriff Hexe meist nur für die Hexenkunst
benutzt worden, das Heidentum ja in verschiedenen Formen die
gebräuchliche Religion war. Mittlerweile gibt es aber starke
Vermischungen.

Hexenreligion
Diese
Hexen sind immer Heiden aber nicht jeder Heide ist eine Hexe.
Denn einige sind Druiden, einige Asatru, einige Wicca, andere
gehören der Stregeria an. Der Unterschied liegt darin, dass eine
Hexe manchmal nur die Göttin, manchmal Gott und Göttin anbetet.
Es ist nicht genau definiert aus welchem Pantheon diese stammen.
Bei Asatru z.B. ist genau definiert, dass es sich dabei um die
Nordische Götterwelt handelt. Es gibt keine Einheitliche
Hexenreligion, diese wird nur von ihren Praktizierenden so
genannt. Im Englischen wird Wicca oft auch Witchcraft genannt.
Persönlich habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass wenn auch
jede Wicca sich Hexe nennen kann, nicht jede Hexe eine Wicca ist
oder angehörige der Wicca Religion.

Hexe als Kunsthandwerk
Eine
Hexe zu sein kann auch bedeuten, dass man über bestimmte Kräfte
verfügt. Wir glauben, dass das volle Potenzial des menschlichen
Gehirns lange noch nicht ausgenutzt wird – was auch von der
Wissenschaft immer wieder bewiesen wird. Hexen schärfen ihre
Sinne und arbeiten mit Kräften. Deshalb sind sie zu Dingen
fähig, was andere Menschen als „Magie“ bezeichnen. Eine Hexe in
diesem Sinne zu sein bedeutet vor allem etwas Verändern zu
können. Hagazussa, die Zaunreiterin zwischen den Welten. Eine
Hexe in diesem Begriff muss nicht unbedingt eine Heidin sein,
sondern kann auch z.B. eine katholische Hexe sein.
Die Verwirrung
entsteht, weil viele Hexen im religiösem Sinne auch das Handwerk
beherrschen und ein Wort für beide Bedeutungen im Umlauf ist.
Auch werden in vielen Büchern über Hexerei und Hexenreligion die
beiden Begriffe vermischt.
Manche benutzen
wegen den Vorurteilen, die auf dem Wort Hexe lasten andere
Begriffe, gerne wird Wicca genommen. Andere nehmen gerade wegen
den Vorurteilen provokativ das Wort Hexe – so wurde es auch in
der Feministischen Bewegung eingesetzt.
Eine Hexe (in der
Kunst) zieht nicht unbedingt einen Kreis, ruft nicht unbedingt
die Elemente an, benutzt nicht unbedingt Ritualwerkzeug, betet
nicht unbedingt eine Gottheit an und glaubt auch nicht unbedingt
an die Regel „solange es niemandem schadet...“

Wicca
Wicca ist eine
Religion
Sie wurde vor allem von
Gerald Gardner und Doreen Valiente in den 60er Jahren geprägt.
Wicca im engen Sinne anerkennen nur jene als echte Wicca, die
von Gardner oder Sanders (Alexandrinische) Tradition abstammen,
also aus deren Linie initiiert wurden. (Die Initiation verläuft
Matrilinear, also von der jeweiligen Hohenpriesterin aus).
Andere sagen, Wicca ist jede/r, der sich auf diese bezieht. In
den USA wiederum geht man sehr frei mit dem Begriff um, wer sich
dem Glauben hingezogen fühlt, nennt sich so, Initiation von der
Linie hin oder her. Gardner selbst behauptet in eine
Familientradition hineininitiiert worden zu sein. Obwohl das,
was er als Wicca definiert, vielleicht schon vorher existiert
hat, so hat er den Begriff geprägt und ist damit an die
Öffentlichkeit. Die Linien sind nicht immer klar nachvollziehbar
und die wirklichen Ursprünge des Wiccaglaubens sind wie die
Wurzeln eines Baumes verworren.. Vieles, was bei Gardner und
Valiente auftaucht sind Bräuche und Traditionen aus noch älteren
Überlieferungen. Einige Traditionen wurden vermischt. Mehrere
haben auch eine Initiation vorgetäuscht, um in einem Kreis
willkommen zu werden, was zur Undurchsichtigkeit der Linie
beiträgt.
Heute wird Wicca gerne als Synonym für
Hexe genommen, weil es für die einen weniger anrüchig anhört.
Bücher in denen lang und breit die Wicca Religion erklärt wird,
und in denen anschließend mehrere Zauber beschrieben sind tragen
dazu bei. Und da es sehr viele Wicca gibt, die auch die
Hexenkunst beherrschen vermischt es sich ebenfalls. Jede/r darf
selbst wählen, wie er/sie sich nennt und es ist vielleicht nicht
immer wichtig dieses Unterscheidung genau zu machen. Allerdings
ist es wichtig sie zu kennen, denn noch existiert sie.
Mehr
lesen von den verschiedenen
Wicca Traditionen

Heidentum, Neu-Heidentum, Paganismus
Heide
wurde aus dem Gotischen entnommen das es seinerseits vom
griechischen Wort tà éthne ableitet, was so viel wie „die
Völker“ bedeutet. Die Juden benutzten diese Wendung für
Nicht-Juden, was sich auch im Wort „Heidenchristen“ wieder
finden lässt. Später wurde es für alle Nicht-Christen benutzt
und jetzt können wir davon sprechen, dass es mehrere Bedeutungen
hat. 1. für Bekenner Nicht-monotheistischer Religionen und 2.
für Anhänger naturreligiöser Traditionen (ist im Focus Fakten,
Glauben in Deutschland z.B. auch in beiden Bedeutungen zu
finden, Anm.)
Die Übliche
Erklärung für das Wort Heide wird im Zusammenhang mit der Heide
gesehen und der Erklärung, dass die Landbevölkerung und die
Bauern erst später christianisiert werden konnten und diese
wegen ihrer Verbundenheit zum Land länger noch alte Bräuche
pflegten.
Neu-Heidentum wird
von eher von Heiden verwendet, die sich vom Heidentum wie er
ursprünglich verstanden wurden distanzieren wollen. Oder die
auch ausdrücken wollen, dass sie ursprünglich Christen waren und
dann vom Christentum weg sich orientiert haben. Der Begriff ist
nicht mehr stark im Gebrauch.
Paganismus wird fast
gleichermaßen übersetzt wie Heide. Die am meisten akzeptierte
Erklärung für die Bedeutung des Wortes „pagan“ geht auf Pierre
Chuvin zurück, und bezeichnet eine Person, die der alten
Religion anhängt, bzw. der zu damaligen Zeiten lokalen, von der
Regierung ausgeübten Religion. Es war also ein Wort, dass die
Christen ebenso für die (noch) nicht Christen benutzten.
Die eigentliche
Übersetzung für Heide ist auf Englisch Heathen. Paganismus wird
teilweise lieber gebraucht, da das Wort nicht so Vorbelastet ist
wie Heidentum und auch für Native Speakers keinen üblen
Beigeschmack hat. Andere benutzen Paganismus, weil sie nicht ein
christliches Vokabular zur Bezeichnung ihrer Religion nehmen
wollen. (was allerdings nicht ganz korrekt ist, denn auch
Paganismus ist ein Wort, dass die Christen für die
Nicht-Christen geprägt haben).

Glaubensinhalte des Heidentums, wie zuletzt definiert
Neben
dem Pantheismus tritt auch der Animismus auf Animismus bedeutet, dass
ein Teil der Kraft sich in Pflanzen, Tieren, Menschen, Steinen, Luft – für
manche auch in angefertigten Dingen - ist. Die Gottheit wird oft als
transzendent (außerhalb) und immanent (innerhalb) begriffen. Auch der
Polytheismus ist stark vertreten. Es ist der Glaube, dass eine einzige
Gottheit die Vollkommenheit des Göttlichen nicht ausdrücken kann und für den
Mensch nur in vielen verschiedenen Formen fassbar ist. Alle Göttinnen und
Götter sind eine unfassbare Kraft. Auch wir Menschen spielen in unserem
Leben verschiedenen Rollen und haben verschiedene Persönlichkeitsaspekte. Im
Polytheismus gibt es auch sehr viele weibliche Gottheiten. Die meisten Pagane streben nach einem Gleichgewicht zwischen Gott und Göttin, das von
dem langen Dominion der männlichen Gottheiten aus den Fugen geraten ist.
Einige wenige konzentrieren sich nur auf die Göttin, weil diese so lange
vernachlässigt wurde. Die Göttin in der Natur lässt sich jedoch schwer
verehren ohne ihren Gemahl. Auch die Feministische Theologie lässt sich hier
teilweise einordnen.
Ein wichtigste Prinzip ist:
solange
es niemandem schadet, tu was du willst
Dieser Satz stammt
aus dem Wicca, ist aber auch für viele Heiden ein Grundsatz geworden -
allerdings nicht für alle!
Heidentum
hat nichts mit Satanismus zu tun und distanziert sich auch von dem von
Hitler propagiertem Heidentum! Allerdings ist es wegen den verschiedenen
Strömungen schwer Heidentum einheitlich zu charakterisieren. Wichtig ist
hier einfach, wie sich jeder selbst bezeichnen möchte und wie dies
gelebt wird. Manche nennen es Weltanschauung und andere nennen es
Religion, andere Lebensweg. Dies sind alles sehr persönliche
Entscheidungen, die oft über Jahre hinweg getroffen wurden.

Legitimation des Heidentums
In den
USA wurde Paganismus, Wicca, Druidentum und Schamanentum als
Religion offiziell anerkannt. In der US- Army kann man auf seine
Kennmarke eintragen lassen, man sei Pagan, Wicca, oder Druide
ist. Mehrere „Kirchen“ wie Covenant of the Goddess oder
Reclaiming sind ebenfalls offiziell anerkannt. Asatru (eine
nordische Heidnische Tradition) ist auf Island und in Dänemark
offiziell anerkannt.
In Deutschland sind
die Heiden noch eine Minderheit, die sich auch schwerer tun sich
zu organisieren. Für viele ist es auch ein Modetrend sich als
etwas besonderes Kennzeichnen zu können.

Druiden
Sind Priester und Heiler der keltischen Gottheiten
In England gab es eine starke Wiederbelebung und ein Council wurde
gegründet.

Sind ebenfalls vor
allem Heiler, Schamanen erhalten traditionell ihre Kräfte durch ein
Nahtoderlebnis, was niemand zuhause selbst ausprobieren sollte. Unter den
Schamanen gibt es teilweise die meisten Diskrepanzen, wer sich so nennen
darf und wer nicht. Schamanen sind Heiden. Man muss zwischen Schamanen
und Schamanischen Techniken unterscheiden! Mehr dazu bald unter Heidentum.
In den Kulturen aller Kontinente verbreitetes religiöses Phänomen,
gemäß dem der Schamane die Fähigkeit besitzt, als Mittler zwischen den Menschen im
Diesseits und den Geistern in den jenseitigen Welten aufzutreten. Bei außergewöhnlichen
Ereignissen seiner Sippe, seines Stammes und Volkes, z.B. bei Naturkatastrophen,
Hungersnöten, Missernten, bei Krankheit und Jagdunfall versetzt sich der Schamane
gemäß
überlieferten Riten und gekleidet in ein bestimmtes Gewand, nach Einnahme von Drogen
und mit Hilfe einer Schamanentrommel, durch Rhythmik, Musik und Tanz in einen
ekstatischen oder tranceartigen Zustand, währenddessen der Geist des Schamanen
seinen Körper verlässt und von der irdischen Welt in jenseitige Welten, in die Ober-
und Unterwelt reist. Auf diesem Wege will der Schamane mit der außermenschlichen Welt
in Kontakt treten, übersinnliche Erkenntnisse gewinnen, von guten Geistern Beistand
und Hilfe erlangen und böse Geister bannen, um letztlich die Geschicke zugunsten von
Sippe, Stamm und Volk zu beeinflussen. Schamanismus ist heute noch im Norden Europas,
Amerikas und Asiens sowie bei Mongolen und Koreanern anzutreffen.
Weiterlesen:
Religionen
der Gegenwart
Engel der Nacht - Wicca Priesterin Sione:
Schwarzes
Wien News -
Homepage
-
Hexenladen |