im Voodoo

Voodoo !!!

im Voodoo

Voodoo Reich

Voodoo und die Macht des Glaubens

Das Wort Voodoo stammt aus Togo

Das Wort Voodoo stammt aus Togo: Ewe wudu bedeutet Schutzgeist, aber auch Gott. Voodoo verbindet Elemente des Katholizismus mit solchen indigener Religionen aus Westafrika (besonders Benin), die ab dem 16. Jahrhundert von den versklavten Menschen mitgebracht wurden so etwa von den Fon aus Dahomey. Im Gegensatz zu manchen anderen Religionen basiert Voodoo nicht auf Schriften, sondern auf der Praktizierung von Riten

ursprünglich westafrikanische Religion

Das Wort „Voodoo“ leitet sich aus einem Wort der westafrikanischen Fon-Volksgruppe für Geist oder auch Gottheit ab und existierte möglicherweise schon vor mehreren tausend Jahren. Das Wort wird oft stellvertretend für verschiedenste afro - amerikanische Religionen benutzt. Voodoo gehört in die Yoruba- Tradition, stellt aber eine hybride Religion aus vielfältigen afrikanischen, islamischen, katholischen und auch indianischen Elementen dar, die sich aus Herkunft und Geschichte der Sklaven in Westindien ergab: Aus ihren afrikanischen Dorfgemeinschaften gerissen und zur Arbeit für die Kolonialisten und zum christlichen Glauben gezwungen, versuchten einige der Sklaven, ihre ursprüngliche Religion und die Hoffnung und Identität, die sie mit ihr verbanden, fortzuführen

Katholische Heilige im Voodoo

So stehen etwa Bilder katholischer Heiliger im Voodoo oftmals in Wirklichkeit für afrikanische Götter mit ähnlichen Eigenschaften. Voodoo wird heutzutage hauptsächlich in Benin, der Dominikanischen Republik, Ghana, Haiti, Louisiana und Togo praktiziert. Eng verwandte Religionen der Yoruba - Tradition werden in etwas abweichender Form und unter anderem Namen auf Kuba (Santeria) und in Brasilien (Umbanda, Macumba, Candomblé) praktiziert. In Haiti wird Voodoo als eine offizielle Religion anerkannt. In Benin ist Voodoo Staatsreligion und der 10. Januar jedes Jahres religiöser Feiertag. Die Religion Voodoo verbreitet sich weltweit immer stärker

Ursprungskontinent Afrika

Besonders im Ursprungskontinent Afrika, da sich vor allem die schwarze Bevölkerung wieder an ihre Wurzeln erinnert. In Haiti gehören fast alle Menschen dem Voodoo an. Gleichzeitig bekennen sich aber 90 Prozent auch zum katholischen Glauben. Den Voodoo-Kult kann man in Radakult und Petrokult aufteilen. Der Radakult ist der ältere und somit traditionsreichere Kult. Der Petrokult wurde wahrscheinlich am Ende des 18. Jahrhunderts von einem Mann namens Petro gegründet, der Rauschmittel verwendet haben soll, um seine Anhänger in Ekstase zu versetzen An zentraler Stelle steht dabei das Opfer von Tieren oder Genussmitteln wie Rum und Tabak so wie der Priester, die Eingeweihten (Gemeinde), das Fest und der Tanz mit seinen verschiedenen Gottheiten zugeordneten Trommel-Rhythmen und Gesängen. Die Gottheiten ergreifen vereinzelt Besitz von den Tänzern, die sich dabei in tiefer Trance befinden

Voodoo Glaubensgruppen

jede hat einen Loa

gibt es eigentlich nicht, vielmehr teilen sich die Anhänger des Voodoo in einzelne Gruppen auf. Jede Gruppe verehrt eine bestimmte Tradition, eine heilige Figur oder einen Loa (eine der alten afrikanischen Gottheiten, eigentlich: geistige Führer). Der oberste Loa (im Santeria oder Umbanda wird von Orishas gesprochen) ist Olorun, ein sehr wichtiger Loa heißt Obatala. Darüber hinaus existieren noch weitere hundert Götter oder Geister (bzw. Ahnen). Der oberste Götze ist „Bondye“ (auch „Le Bondieu“ genannt), es folgen „Papa Legba“, als Mittler zwischen den Göttern und Menschen, „Agowu“, ein Dämon, der Stürme und Erdbeben auszulösen vermag, „Damb-allah“, der Gott der Schlangen, „Ogu“ („Ogoun“, der Gott der Kriege, „Ghede“, „Damballah“, „Agwe“ und „Erzulie“. Ein Priester wird Houngan oder auch Babalawo, eine Priesterin Mambo genannt. Charakteristisch für den Voodoo-Kult sind die Zombies (Besessene), die sich von Dämonen in Besitz nehmen lassen.

Voodoo in Amerika

Die meisten afrikanischen Sklaven..

..die man im 16. Jahrhundert nach Haiti oder in den Süden der USA brachte, waren Angehörige der Ethnien Yoruba oder Bantu in Westafrika. Die französischen Kolonialherren verboten ihnen die Ausübung ihres Glaubens und führten den Katholizismus als offizielle Religion ein. Nachdem Haiti am 31. Dezember 1804 die Unabhängigkeit von Frankreich erlangte, wurden auch die alten Bräuche wieder in Freiheit ausgeübt. Wegen der christlichen Einflüsse unterscheidet sich der amerikanische und karibische Voodoo jedoch von seinem afrikanischen Ursprungsglauben. Viele der Einwohner Haitis bekennen sich neben dem Glauben ihrer Vorfahren auch gleichzeitig zum Christentum und bringen katholische Traditionen in ihre Riten ein. In Afrika fließen dagegen Elemente des Islam in den Voodoo ein. Heute finden sich vor allem in New Orleans und Miami Anhänger von Voodoo-Kulten. Großen Einfluss auf den Voodoo-Kult in den USA hatte Marie Laveau

Schwarze Magie

Schwarze Magie

Immer wieder wird Voodoo..

z.B. von manchen Christen, als schwarze Kunst oder schwarze Magie angesehen. Genährt wurden diese Vorstellungen durch die Praktiken des Totenkults und den Glauben an die Wiederbelebung längst Verstorbener. Es gab auch Gerüchte über die Tötung von Kindern. Voodoo-Zauberer sollten angeblich das Blut der Kinder für geheimnisvolle Zeremonien verwendet haben. Auch heute soll es magische Rituale geben, bei denen Tiere geopfert werden. Dass es Tieropfer gibt, ist unstrittig; strittig ist jedoch, ob es sich dabei um Magie handelt. Andererseits finden sich Vorwürfe wie Kinderopfer in der Religionsgeschichte häufig, und sie sind praktisch immer bloße Propaganda.

Voodoo Puppen

Voodoo Puppen

Ein bekannter, aber meist übertrieben dargestellter Brauch..

ist das Herstellen von Voodoo - Puppen, die oft einem bestimmten Menschen nachgebildet sind. Durch das Stechen in die Puppe oder sogar regelrechtes Durchbohren mit Nadeln sollen dem Betroffenen Schmerzen zugefügt werden. Jedoch werden Voodoo - Puppen auch zum Heilen von Kranken benutzt. Dieses Verfahren wurde ursprünglich von Priestern in New Orleans verwendet.

Die wichtigsten Götter im Voodoo

Die wichtigsten Götter im Voodoo

und ihre Veve

Gott Bondye - der gute Gott

In den Voodoo-Kulten wird ein höchster Gott Bondye, Bon Dieu der gute Gott verehrt. Daneben existieren jedoch weitere Götter, so u. a. der Vermittler zwischen Göttern und Menschen Legba oder Papa Legba, der Fruchtbarkeitsgott Damballah (Schlange) und seine Gattin Ayida-Weddo, die Regenbogengöttin („Herrin der Himmelsschlange”). Außerdem existiert im Voodoo ein ausgeprägter Ahnen- und Totenkult. Auch Geister, die so genannten Loa oder Orixa, werden angebetet. Loa variieren je nach Region. Bei ihnen handelt es sich um afrikanische Götterwesen, denen die Züge katholischer Heiliger oder auch Engel übertragen wurden. Weitere katholische Elemente des Voodoo sind Kerzen, Glocken, Kreuze, Gebete, das Taufritual sowie das Schlagen des Kreuzzeichens. Zu den afrikanischen Kultelementen gehören Tanz, Trommeln, der Zombie-Glaube und die Verehrung der Ahnen

Papa Legba

Papa Legba

Papa Legba

Papa Legba

Dieser Loa gilt im Voodoo als wichtigste von allen

und wird mit dem Apostel Petrus im katholischen Glauben verglichen. Papa Legba wird als alter, tatteriger Lump mit einer Pfeife im Mundwinkel und einer Krücke dargestellt. Er ist der Gott der Wegkreuzungen und öffnet die Schranken in die Welt der Loas, in die Anderswelt. Seine Farben sind grün und braun. Als Opfergaben empfehlen sich Brot, Wolfsmilchgewächse, Getreide, Erde, grüne Kerze, Stein und Baumrinde.

Damballa

Damballa

Damballa

Damballa

Damballa ist der Schlangengott

Er ist ein Gott mit weißer Hautfarbe, den man eng mit Blumen in Verbindung bringt. Er zählt zu den Wassergöttern. Seine Farben sind weiß und Silber und bei einem Ritual sollten die Opfergaben in den gleichen Farben gehalten sein. Ein Damballa - Ritual sollte an einem Donnerstag stattfinden, da dies sein Weihetag ist. Geeignete Opfergaben sind helle Speisen, weiße Rosen, Jasminblüten, weiße Hühner, silberne Münzen sowie Wasser oder Rum

Ogu

Ogu

Ogu

Ogu

Ogu wirkt mit seiner Machete

und seiner Uniform wie ein militärischer Schlächter. Er liebt die Glut und das Feuer. Ogu ist Kämpfer und Krieger. Seine Farben sind rot und gelb. Sein Metall und Eisen. Ogu hat eine Schwäche für schöne Frauen. Als Opfergaben reicht man ihm am besten gelbe Steine und glühendes Eisen. Bei Zeremonien für Ogu sollte man ein rotes Tuch um den Kopf tragen.

Erzulie

Erzulie

Erzulie

Erzulie

Erzulie ist eine Kreolin

die mit Aphrodite und zuweilen auch ein wenig mit Pan vergleichen wird. Sie liebt den Luxus und bevorzugt das Edelmetall Gold. Sie ist eine Natur und Wassergöttin, ihre Farben sind rosa und blau. Die ihr geweihten Tage sind der Dienstag und Donnerstag. Geeignete Opfergaben sind rosa - rote Rosen, Kornblumen, Messing oder Goldmünzen, Muscheln, grüne Kerzen und Wasser.

Loco

Loco

Loco

Loco

Loco ist der Gott der Bäume und Pflanzen

Er ist bei Zeremonien der Heilung sehr wichtig und hilfreich. In den meisten Fällen erscheint Loco in unsichtbarer Form, doch wenn er Gestalt annimmt, erkennt man ihn an seinem langen Stock und an seinem pfeife rauchenden Diener. Als Opfer bringt man ihm Räucherungen aus Baumrinde dar, die allerdings nicht von einem Baum geschnitten werden darf, um ihn nicht zu erzürnen. Von Vorteil ist, wenn man ihm als Opfer einen neuen Baum pflanzt.

Das Petrosymbol

Das Petrosymbol

Petrosymbol

Petrosymbol

Das Petrosymbol ist rein

schwarzer Natur und sehr kraftvoll. Es symbolisiert die aggressive Seite des Voodoo. Als Opfer bringt man beispielsweise das Blut einer Ziege dar.

Baron Samedie, Baron La Croix und Cemetiere Boumba

Baron Samedie, Baron La Croix und Cemetiere Boumba

Ghedes

Ghedes

Die Barone sind Götter der Toten und der Friedhöfe

wobei Baron Samedie als mächtigste angesehen wird. Er erscheint als schwarzer, dünner Mann mit einem Zylinderhut und einem Zeigestock in den Händen. Baron La Croix erscheint als Skelett, das alle Fragen spöttisch beantwortet und durch sein fruchtbares Äußeres große Angst verbreitet. Baron Cemetiere Boumba ist von schemenhafter Gestalt und erschreckt durch sein donnerndes Auftreten. Die Farben der Barone sind schwarz und violett. Alle Rituale sollten bei Nacht auf einem Friedhof stattfinden. Als Opfergaben eignen sich am besten Kohle, schwarze Kerzen, violette Blumen oder Steine sowie Rum und schwarze Hühner. Die Feste der Barone feiert man vom 22. bis 30. Oktober.

Agowu

Agowu

Agowu

Agowu

Agowu ist ein Dämon der Winde

Wenn er von einem Menschen Besitz ergreift, besteht Gefahr für Körper und Seele. Agowu wird gerufen, in dem man Steine aneinander schlägt um so ein Gewitter nachzuahmen. Seine Farben sind grau und gelb. Als Opfergaben nimmt Agowu gelbe Blumen, braunen Rum, Steine und Äste

Magisches Pentakel

Magisches Pentakel

Magisches Pentakel

Magisches Pentakel

Das magische Voodoo

Pentakel verleiht allen Ritualen Kraft und hilft dem Magier bei dem Gelingen seiner Vorhaben. Es wird in eine Metallplatte geätzt oder graviert und um den Hals getragen

im Voodoo Reich

Voodoo stärkste Magie

In unserem Kulturkreis wird die afrikanische Voodoo Magie zumeist immer noch mit schwarzer Magie und satanischen Praktiken in Verbindung gebracht, dies muss nicht sein

Einsatzgebiete von Voodoo Magie

  • Hilfe bei Partnerproblemen

  • Hilfe bei Liebesangelegenheiten

  • Erfolgsmagie Befreiung von negativen Einflüssen

  • Befreiung von Flüchen

  • Glück

  • Schutzmagie

Wie wirkt Voodoo Magie ?

Afrikanische Voodoo Magie wirkt im Verborgenen - in guter Magie und in schlechter Magie. Diese zelebriert man durch ein Ritual (anrufen verschiedener Götter aus unserer Kultur) Dieses helfen uns die magischen Kräfte in die richtige Richtung zu lenken

Wann braucht man Voodoo Magie ?

Vielfach stellt man bei sich selber fest das sein Leben voller Unglück Krankheiten und voller Pech ist. Nichts will einem gelingen wie z.b. bei der Partnersuche bei der Arbeitssuche bei Gesundheitsprobleme bei Scheidung bei der Trennung eines geliebten Menschen oder Geschäftsprobleme hier kann man helfen. Auch fühlt man sich oft lustlos Schlapp hat eine Antriebsschwäche ist Depressiv böse Mächte und Dämonen quälen einen und verfolgen einen. Aber auch Liebeskummer kann einen schweres Leiden nach sich ziehen

im Voodoo Reich

Fremdwörter aus dem Voudou:

Aphrodisiaka - Mittel, um Liebe zu entfachen

Aqua Belleza - Schönheitswasser aus Kräuter

Bokor - schwarzer, bösartiger Magier

Bokor

Bokor

Canaima - bösartige Weisheit aus Venezuela

Canen - körperloser, bösartiger Dämon

Cauquemere - Geist, der Alpträume verursacht

Conga - rituelles Schlaginstrument

Conga

Conga

Damballa - Schlangengott

Erzulie - Liebesgöttin, die zu den Wassergöttern zählt

Gad - Wunschamulett aus Pergament

Garde - Zauber, Magie

Ghede - Herren der Friedhöfe und der Toten

Houngan - weißer, guter Magier

Houngan nennt man männliche Magier, die der Voodoo-Tradition folgen. Die Bezeichnung für weibliche Praktizierende ist Mambo. Houngan leitet sich von dem Bantu-Wort Nganga, es bezeichnet einen Kräuter- oder Geistesheiler. Zumeist - wenn nicht immer - sind Houngans zugleich auch Priester ihrer Religion, weshalb Laien häufig verallgemeinernd von "Voodoopriestern" sprechen, wenn sie über Houngans reden, und manche gebrauchen in der 6. Welt abfällig den Begriff "Puppenstecher" wenn sie Houngans meinen

Houngans, die dem Petro-Ritus - der finsteren Variante des Voodoo - anhängen, bezeichnet man als Bocor. Im Santeria, der jamaikanischen Spielart des Voodoo, lautet die korrekte Bezeichnung eines männlichen Magie-Anwenders dagegen Santero

Hunsi Helfer/in - Priesterschaftsanwärter/in

La Boumba - zu den Ghedes gehörige Wesenheit

La Croix - zu den Ghedes gehörige Wesenheit

Legba - wichtigste Gottheit im Voodoo

Loa - Geist

Loco - Gott der Heilkräfte und Vegetation

Loup Garou - Werwolf

Malfacteur - Schwarzer, böser Magier

Mambo - Voodoopriesterin

Eine Mambo ist eine Voodoopriesterin, die weibliche Version eines Houngan

Gerade die (meta) menschenfreundlicheren Vertreterinnen dieses Standes, die ihrer Voodoogemeinde vorstehen, sich - ohne ausgebildete Sanologinnen zu sein - als Heilerinnen betätigen und gelegentlich mal einen Fluch oder Liebeszauber verkaufen, oder dem Geschäft der Taliskrämerei nachgehen, lassen sich gerne und unabhängig von Alter und Familienstand mit "Mama" anreden, was sowohl liebe- wie auch respektvoll klingt

Ogu - Gott des Krieges und Kampfes

Paquet - Rituelles Stoffbündel

Pentakel - Kraftbringendes magisches Symbol

Petro - Böswillige Göttergruppe

Samedi - Herr der Friedhöfe und der Toten

Tetraodoxin - Gift des Kugelfisches

Veve - Manifestierte Gottheit

Voodoo - Magische Religion der Republik Haiti

Wanga - Verfluchtes Utensil ( Hostie )

Zobob - Geheime Bruderschaft des Voodoo

Zombie - Untoter, willenloser Sklave eines Bokor

Voodoo Praxis

Buch: Voodoo Praxis

Voodoo Praxis

Voodoo Praxis

Neue Techniken, Rituale und Praktiken des Voodoo. 200 Seiten

Verlag: Verlag Paul Hartmann - ISBN: 978-393292815-4

Buch: Praxis der Voodoo Magie

Praxis der Voodoo Magie

Praxis der Voodoo Magie

Dies ist das erste Buch, das sich fundiert mit der praktischen Magie des Voodoo befasst. 160 Seiten

Verlag: Verlag Paul Hartmann - ISBN: 978-393292800-0

Reisen in magische Welten !

Reisen in magische Welten: Haiti

Halb Leibeigener in Ketten, Halb gehörntes Fabelwesen: Der Eidechsenmann verkörpert als "Teufel" die dunkle Vergangenheit und die alltäglichen Ängste jener ehemaligen Sklaven, die ihre traditionellen Mythen einst aus Westafrika nach Amerika mitbrachten - den Voodoo..

Karneval Haiti

Karneval Haiti

Sie haben gewartet und gebetet, stundenlang. Standen einfach still im Wasserfall, bis Sie spürten: Erzulie, Geist der Liebe, hat von uns Besitz ergriffen ! Nun zittern und schreien Sie, Singen, Rollen die Augen. Religion kann Ekstase sein - Auflösung des Selbst, ozeanisches Glücksgefühl, Eintauchen in das Weltganze. Beim Voodoo-Fest auf Haiti wie anderswo..

In den Jahrzehnten nach der Entdeckung der Insel Hispaniola durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 wurde die indigene Urbevölkerung dieser Insel die Arawaks fast vollständig ausgerottet. Im späten 17. Jahrhundert schließlich wurde die Insel durch afrikanische Sklaven wieder bevölkert die auf den Zuckerplantagen eingesetzt wurden...

Haiti - die Hauptstadt: Port-Au-Prince

Port-Au-Prince

Port-Au-Prince

2006 - In der Hauptstadt Port-au-Prince herrscht der Ausnahmezustand. Entführungen, Schießereien, Raubüberfälle und Drogenhandel sind an der Tagesordnung. Die UNO hat in Haiti rund 10.000 Blauhelme stationiert

Die hohe Inflation und die weltweit stark angestiegenen Preise für Grundnahrungsmittel wie Reis oder Mais führten 2008 zu Protesten der Bevölkerung - Für Heuer April bis Juni 2009 ist Reisewarnung !

bekannteste Haitianer ist wohl Wyclef Jean

Die Hauptsprache der Haitianer ist die Stadt Haitianisch, als Zweit- und Bildungssprache gilt Französisch, darüber hinaus wird Kreolisch gesprochen. Zwar ist der katholische Glaube bei über der Hälfte der Bevölkerung vertreten, doch vor allem hat sich die traditionelle Religion des Voodoo gehalten

Vor einigen Jahren wurde in Haiti der Voodoo-Kult, dem über drei Viertel der Bevölkerung anhängen, als offizielle Religion anerkannt

Haiti und der Voodoo-Kult

Voodoo Haiti

Voodoo Haiti

Baka, ein Geist des Totenreichs

Wie auch die Einwohner Haitis hat diese Religion ihren Ursprung in Afrika und wurde gemeinsam mit den damaligen Sklaven auf Haiti etabliert. Gekennzeichnet ist der Voodoo durch rituelle Tieropfer und den berauschenden Genuss von Tabak und Alkoholika sowie die Zeremonien, die von vielen als „schwarze Magie“ angesehen werden. Nahezu die gesamte Bevölkerung hängt der Religion des Voodoo an, der Katholizismus konnte diesen Naturglauben niemals verdrängen, obwohl auch er bei einigen Menschen eine Rolle spielt. Zentrum des haitianischen Voodoo ist Baka, ein Geist des Totenreichs, der sich von Menschenfleisch ernährt und der durch bestimmte Riten besänftigt werden muss. Dieser Volksglaube ist in der Bevölkerung tief verwurzelt. Darauf weist auch hin, dass Feste wie Karneval und Ostern ebenso gefeierte werden, wie der Tag der Ahnen

Vorbereitung Voodoo in Haiti

Vorbereitung Voodoo Haiti

Afrikanische Wurzeln

Die afrikanischen Wurzeln der Bevölkerung machen aus der Kultur Haitis eine Besonderheit. Eingebettet in eine Gesellschaft, die von der lateinamerikanischen Kultur geprägt ist, haben hier afrikanischen Traditionen und der Naturglaube dauerhaft überlebt. Die afrikanischen Einflüsse auf die Kultur Haitis zeigen sich zum einen in den Trachten und der Alltagskleidung der Menschen und vor allem auch in den alten, überlieferten Mythen, Geschichten, Tänzen und Gesängen

Typische Mitbringsel sind bunt bedruckte Stoffe, Gemälde (vor allem die berühmte naive Malerei), Artikel aus Stroh (Hüte) und Schnitzereien. In Port-au-Prince gibt es zahlreiche Läden und den Marché de Fer, den man nicht versäumen sollte

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